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Hohe Investitionen bremsen BMW

5. November 2013

So viele Autoverkäufe wie nie zuvor - doch mehr Geld verdient BMW trotzdem nicht: Zu hoch sind die Investitionen für neue Produkte und Innovationen. Ob sich das jemals rechnet?

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Blick in eine BMW-Fertigungshalle; im Vordergrund BMW-logo auf einer Arbeitsjacke (Foto: dpa)
Bild: picture-alliance/dpa

Wie beim Verfolger Audi machen sich die Absatzrekorde von BMW in der Kasse kaum bemerkbar. Umsatz und Gewinn treten auf der Stelle - auch wenn die Nobelmarken im Vergleich zu manch schwächelndem Massenhersteller nach wie vor glänzend da stehen. Der Umsatz der Münchner lag mit knapp 18,8 Milliarden Euro ganz leicht unter dem Wert des dritten Jahresviertels 2012, wie der Konzern mitteilte.

Weltweit verkaufte BMW im dritten Quartal fast 482.000 Autos - ein Plus von 10,7 Prozent und Rekord. Dazu trugen alle Konzernmarken, also BMW, Mini und Rolls-Royce bei. "Wir sind nach dem guten dritten Quartal auf einem guten Weg, unsere Ziele zu Erreichen", sagte Konzernchef Norbert Reithofer. Für das Gesamtjahr peilt er einen neuen Absatzrekord und einen Vorsteuergewinn auf dem Niveau von 2012 an.

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Gewinne unter dem Strich

Angesichts hoher Ausgaben für neue Produkte und gewachsener Personalkosten schrumpfte das Ergebnis vor Steuern und Zinsen im vorletzten Jahresabschnitt aber um fast vier Prozent auf gut 1,9 Milliarden Euro. Unter dem Strich allerdings legte BMW beim Gewinn leicht um etwas mehr als drei Prozent auf gut 1,3 Milliarden Euro zu - vor allem eine geringere Steuerlast macht sich hier bemerkbar.

Es sind nicht nur negative Effekte, die den Konzernen auf die Bilanz drücken: BMW und Audi geben derzeit viel Geld für den Ausbau ihrer Fabriken, neue Technologien und Produkte aus. Diese Investitionen sollen sich später auszahlen und angesichts der brummenden Automärkte vor allem in Fernost und den USA können sich die Hersteller das gerade jetzt auch leisten.

ul/uh (dpa, rtr)