1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Kultur

Hoffnung auf die Notlandung

Ein Passagierflugzeug mit 102 Menschen an Bord wird im Osten Indonesiens vermisst. Der Maschine scheint in schlechtem Wetter der Sprit ausgegangen zu sein.

Eine 737-400 der Adam-Air

Eine 737-400 startet

Eine Boeing 737-400 der Billigfluggesellschaft Adam Air verschwand am Neujahrstag in einem Sturm. Der Pilot des Flugzeugs mit 102 Menschen an Bord setzte noch einen Notruf ab. "Lassen sie uns hoffen, dass sie eine Notlandung gemacht haben", sagte Transportminister Hatta Rajasa dem Sender Elshinta.

Die 17 Jahre alte Boeing des indonesischen Billigfliegers Adam Air war auf einem zweistündigen Flug von Surabaya, der Regionalhauptstadt von Ost-Java nach Manado, der Provinzhauptstadt von Nord-Sulawesi. Laut Rundfunkberichten befanden sich 96 Passagiere, darunter elf Kinder, sowie sechs Besatzungsmitglieder an Bord.

"Sehr schlechtes Wetter"

Die Bodenkontrolle habe etwa eine Stunde nach dem Start den Funkkontakt zu dem Flugzeug verloren. "Wir haben Berichte, dass der Kontakt zur Maschine gegen 15.00 Uhr (9.00 Uhr MEZ) abbrach, eine Stunde später sollte sie am Sam Ratulangi Flughafen in Manado landen", sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft. Ein Fluglotse sagte dem Fernsehsender Metro TV, die Maschine sei in sehr schlechtes Wetter geraten. Möglicherweise sei ihr im Sturm der Treibstoff ausgegangen. Den Angaben zufolge hatte die Boeing Treibstoff für vier Stunden an Bord.

Die private Fluglinie Adam Air ist seit einigen Jahren in Indonesien im Geschäft und bietet vor allem Inlandsflüge an. Sie betreibt 19 Maschinen vom Typ Boeing 737, fliegt zahlreiche Ziele in Indonesien und auch Singapur an. Die jetzt vermisste Maschine hatte nach Angaben der Adam Air rund 45.000 Flugstunden hinter sich. (sams)