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Fußball

Hoffenheim bleibt in der Bundesliga

1899 Hoffenheim hat den Abstieg verhindern können. Im Relegations-Rückspiel gelang dem Erstligisten ein 2:1-Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern, der damit in der zweiten Liga bleibt.

Hoffenheims Jannik Vestergaard feiert sein Tor (Bild: Getty Images)

Kaiserslautern - Hoffenheim

Immer wieder skandierten die Hoffenheimer Fans "nie mehr zweite Liga", und die Spieler von 1899 hüpften vor Freude, lagen sich in den Armen. Die Ersatzleute hatten schon vor dem Abpfiff "Danke"-T-Shirts übergezogen. Mit 2:1 (1:0) gewann der Bundesligist in Kaiserslautern auch das Rückspiel der Relegation, nachdem man sich am vergangenen Donnerstag (23.05.2013) schon zu Hause mit 3:1 durchgesetzt hatte.

Vor zwei Wochen noch hätte kaum jemand einen Pfifferling auf den Klassenerhalt gegeben, damals, als sie noch auf dem vorletzten Tabellenplatz der Bundesliga gestanden hatten. Dann aber der furiose Endspurt, der Sieg am letzten Spieltag in Dortmund, die gleichzeitige Niederlage von Fortuna Düsseldorf und damit die Chance, in zwei Spielen gegen den Zweitliga-Dritten den Abstieg zu vermeiden. "Vor ein, zwei Monaten waren wir tot, und jetzt leben wir wieder", sagte Hoffenheim-Profi Tobias Weis nach der Partie. "Ich denke, in diesen beiden Spielen hat man gesehen, dass wir in die erste Liga gehören."

Hoffenheims Trainer Markus Gisdol gestikuliert (Foto: Uwe Anspach/dpa)

Trainer Markus Gisdol hat den Abstieg im letzten Moment abwenden können

Salihovic vergibt Strafstoß

In Kaiserslautern zeigte Hoffenheim von Anfang an die reifere Spielanlage, kämpfte, ebenso wie die Gastgeber, und erspielte sich die besseren Torchancen. Einen Foulelfmeter, herausgeholt nach einer halben Stunde von Kevin Volland gegen FCK-Torwart Tobias Sippel, parierte Lauterns Schlussmann noch famos gegen den sonst so sicheren Schützen Sejad Salihovic. Gegen Ende der ersten Hälfte aber staubte David Abraham (44.) per Kopf ab und brachte Hoffenheim mit seinem ersten Treffer für Hoffenheim verdient in Führung.

Franco Foda, Kaiserslauterns Trainer, sah das ganz anders: "Wenn man sieht, dass Hoffenheim das Spiel mit ganz wenigen Situationen entschieden hat, ist das natürlich traurig." Foda verwies auch auf zwei umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen zu ungunsten seines Teams.

Trainer Gisdol als Erfolgsgarant

Zwar konnte Alexander Baumjohann (65.) per Freistoß ausgleichen, aber die aufkeimende Lauterer Hoffnung machte Jannik Vestergaard (74.) schnell wieder zu nichte. Jetzt war klar, die Gastgeber würden das 1:3 aus dem Hinspiel nicht mehr aufholen können. Hoffenheims Tobias Weis hat den Verantwortlichen für den Aufschwung seines Teams gleich ausgemacht: "Der Trainer hat uns einfach Vertrauen gegeben. Er hat aus der Mannschaft wirklich ein Team gemacht."

Hoffenheim sicherte sich damit unter Neu-Trainer Markus Gisdol nach einer chaotischen Saison das sechste Jahr in Folge in der Bundesliga. Kaiserslautern dagegen muss eine weitere Saison in der zweiten Liga bleiben. Franco Foda wirkte trotzdem überhaupt nicht resigniert: "Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir werden in der nächsten Saison wieder versuchen aufzusteigen."

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