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Lotterie

Hoffen auf den Hauptgewinn bei "El Gordo"

Es ist die älteste und die größte Lotterie der Welt - und für die Spanier sind die Festtage ohne "El Gordo" nicht vorstellbar. Bei der traditionellen Tombola wird an diesem Donnerstagvormittag der Hauptgewinn gezogen.

Ein Millionenpublikum wird - wie jedes Jahr - zwei Tage vor Heiligabend die rund dreistündige Ziehung der Glückszahlen im Madrider Teatro Real live vor den Bildschirmen verfolgen - in der Hand ein Los und im Kopf den Traum vom Hauptgewinn. Immerhin werden Gewinne im Gesamtwert von gut 2,3 Milliarden Euro ausgeschüttet.

Bescheiden mit Losanteilen

Die vor 204 Jahren ins Leben gerufene Lotterie gilt manchen angesichts der Gewinnsumme als die größte Tombola des Planeten. Der Hauptgewinn des "Dicken" - wie "El Gordo" übersetzt wird - beträgt vier Millionen Euro für ein ganzes Los. Er wird aber 160 Mal ausgezahlt, da jede Losnummer auch 160 Mal verkauft wird. In der Regel kaufen die meisten Spanier allerdings keine ganzen Lose, sondern geben sich mit Zehntellosen für je 20 Euro zufrieden. Der Verkauf der Lose hat bereits im Juli begonnen.

Ob Aberglaube hilft?

Der Hauptgewinn hat in Spanien schon ganze Dörfer reich gemacht - wie 2011 die 250-Seelen-Ortschaft Sodeto in der Nähe von Saragossa. Hierhin gingen damals mehr als 100 Millionen Euro. Der Aberglaube beflügelt den Losverkauf: Besonders begehrt sind Verkaufsstellen, in denen irgendwann mal ein Siegerlos ausgegeben worden war - oder die in verheißungsvollen Orten wie dem katalanischen Sort liegen. "Sort" bedeutet "Glück".

fab/kle (dpa, kna)

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