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Aktuell Deutschland

Hoeneß-Verteidigung erkennt 27,2 Millionen Euro Steuerschulden an

Der dritte Verhandlungstag dauerte nicht einmal eineinhalb Stunden. Die Verteidiger von Uli Hoeneß akzeptierten die Summe von 27,2 Millionen hinterzogener Euro. Ein rasches Urteil wird für diesen Donnerstag erwartet.

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Es wird eng für Uli Hoeneß

Der dritte Tag im spektakulären Prozess um Steuersünder Uli Hoeneß ist nach nicht einmal eineinhalb Stunden Verhandlungszeit zu Ende gegangen. Zuvor hatte die Verteidigung

die am Dienstag von einer Finanzbeamtin bezifferten Steuerschulden

in Höhe von gut 27 Millionen Euro anerkannt. "Die Zahlen hält die Verteidigung für sachgerecht, da zweifeln wir nicht dran", sagte Hoeneß' Anwalt Hanns W. Feigen vor dem Landgericht München II.

Hoeneß muss um seine Freiheit bangen

Wenn es keine weiteren Beweisanträge gibt, können am Donnerstag die Plädoyers folgen und dann die Urteilsverkündung. Richter Rupert Heindl betonte, dass das Gericht bei einem Urteil von den neuen Zahlen ausgehen wird - und nicht von den 3,5 Millionen Euro, die Hoeneß in der Anklage vorgeworfen wurden. Dadurch wird es

nach Ansicht von Prozessbeobachtern immer unwahrscheinlicher, dass Hoeneß einer Haftstrafe entgehen könnte.

mm/uh (dpa, afp)

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