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Sport-News

Hoeneß in die Bayern-Jugend?

Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, der inhaftierte Ex-Clubpäsident Uli Hoeneß könnte spätestens Ende Januar in der Jugendabteilung des FC Bayern anfangen - wenn und damit er den Status als Freigänger erhält.

Uli Hoeneß solle als Freigänger Anfang 2015 einen Job in der Jugendabteilung des Fußball-Rekordmeisters Bayern München erhalten, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) und beruft sich dabei auf Vereinskreise. "Ein alter Weggefährte sagt, im Jugendbereich gebe es genug zu tun, das sei genau das Richtige für Hoeneß", schreibt die SZ. Seit Thomas Müller und Holger Badstuber habe kein Spieler aus der Bayern-Jugend mehr den Sprung in die Nationalelf geschafft. Außerdem wolle der Verein im Münchener Norden ein Leistungszentrum für seine Jugendmannschaften bauen.

Keine Führungsposition

Hoeneß verbüßt seit Juni in der Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech eine dreieinhalbjährige Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung. Es wird damit gerechnet, dass der 62-Jährige bald als Freigänger eingestuft wird. Hoeneß müsste dann nur noch nachts ins Gefängnis. Voraussetzung dafür ist eine günstige Sozialprognose: intakte Familie, geordnete Verhältnisse, keine Rückfallgefahr - und ein fester Arbeitsplatz. Hoeneß entscheide, wo er beim FC Bayern arbeite, zitiert die SZ Vereinskreise. Er strebe derzeit jedoch keine Führungsposition beim FC Bayern an und wolle sich auch nicht ins laufende Geschäft einmischen. Sowohl die Justizbehörden, als auch Hoeneß Anwalt, Steffen Ufer, lehnten eine Stellungnahme ab. "Uli Hoeneß will sich im Moment an keinerlei Spekulationen beteiligen", sagte Ufer der SZ.

Im Zuge der Steueraffäre war Hoeneß von allen Führungspositionen beim Rekordmeister zurückgetreten. Auf der Mitgliederversammlung am 2. Mai hatte er jedoch bekannt gegeben, dass er nach Ablauf seiner Haftstrafe in offizieller Funktion zum FC Bayern zurückkehren wolle. Die Amtszeit seines Nachfolgers als Clubpräsident, Karl Hopfner, endet 2016.

sn/tk (sid,SZ)

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