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Hockneys Blick auf Grimms Märchen

27. November 2013

David Hockney gilt als einer der bedeutendsten europäischen Künstler. Die Brüder Grimm schrieben die wohl berühmtesten Märchen. Eine Ausstellung zeigt nun Bilder des Briten zu den alten deutschen Geschichten.

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Ausschnitt aus einer Radierung von David Hockney: "Rapunzel: The older Rapunzel" ("Die größer gewordene Rapunzel") (Bild: Museum Wiesbaden)
Bild: museum-wiesbaden.de (Ausschnitt)

Mit Swimmingpool-Bildern in fröhlichen Farben wurde David Hockney in den 1960er Jahren berühmt. Die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm brachten den ersten Band ihrer "Kinder- und Hausmärchen" vor mehr als 200 Jahren heraus: Im Dezember 1812. Eine Ausstellung in Wiesbaden zeigt nun 39 Werke des Briten Hockney, die Märchen der Brüder Grimm illustrieren.

Der Maler soll sämtliche 220 Märchen der Brüder Grimm gelesen haben, und illustrierte schließlich im Jahr 1969 sechs von ihnen - darunter auch unbekanntere wie "Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen" und "Das Meerhäschen". Doch auch zu den beiden berühmten Geschichten des Mädchens Rapunzel und des Männleins Rumpelstilzchen schuf der Brite Radierungen.

Weltberühmte Grimm-Märchen

Seit Dezember 2012 ehrt das Bundesland Hessen, wo Jacob (1785-1863) und Wilhelm Grimm (1786-1859) geboren wurden, das Werk der beiden Brüder durch Ausstellungen, Symposien und Veranstaltungen. Grimm-Märchen wie "Rotkäppchen", "Aschenputtel" oder "Hänsel und Gretel" kennt in Deutschland wohl jedes Kind und jeder Erwachsener. Viele davon wurden in andere Sprachen übersetzt.

Hockneys Radierungen des Zyklus "Six Fairy Tales from the Brothers Grimm" ("Sechs Märchen der Brüder Grimm") wurde 2009 vom Land Hessen erworben. Die Schau ist vom 27. November 2013 bis 19. Januar 2014 im Museum Wiesbaden zu sehen.

kap/rb (epd / dpa)