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Podcast Wirtschaft

Hochzeit abgesagt (10.10.2012)

Der Traum vom größten Luftfahrt- und Rüstungskonzern ist geplatzt –EADS und BAE brechen Fusionsverhandlungen ab +++ Der Finanzmarktreport des IWF +++ Chinesen schmelzen Stahl mit deutscher Hilfe

ARCHIV - Zahraeder am Stand des Waelzlagerherstellers NKE aus Oesterreich, aufgenommen am 23. April 2009 auf der Hannover Messe in Hannover. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juni 2009 zum dritten Mal in Folge verbessert. Die Hoffnung auf ein Ende der Talsohle liess den ifo-Geschaeftsklimaindex von 84,3 auf auf 85,9 Punkte steigen, wie das Muenchner Wirtschaftsforschungsinstitut am Montag, 22. Juni 2009, mitteilte. (AP Photo/Joerg Sarbach) --- FILE - A man is seen through a big bearing at the booth of NKE of Austria at the industrial fair in Hanover, Germany, Thursday, April 23, 2009.Some 6,150 exhibitors from 61 different nations participate in the world's largest fair for industrial technology.(AP Photo/Joerg Sarbach)

Deutschland Wirtschaft Symbolbild Konjunktur IFO

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Wirtschaft (10.10.2012)

Heute Nachmittag schneit diese Eilmeldung herein: Die Fusion von EADS und BAE-Systems ist geplatzt. Aus der Traum vom größten Luftfahrt- und Rüstungskonzern der Welt. Ganz unerwartet kam das nicht, das Scheitern hatte sich bereits am Dienstag angedeutet. Wir beleuchten die Hintergründe und fragen an der Frankfurter Börse nach, wie Analysten und Anleger diese Nachricht bewerten.

In Tokio findet in dieser Woche das Jahrestreffen von Internationalem Währungsfonds und Weltbank statt. Heute, am zweiten Tag der Veranstaltung, ging es um die Situation der Geldmärkte, der IWF legte einen Finanzmarktreport vor. Das Fazit des Berichts: Obwohl Japan und die USA in absoluten Zahlen erheblich höhere Schulden haben als einige Länder der Eurozone, bleibt die Europäische Währungsunion der größte Risikofaktor für die Stabilität der globalen Finanzmärkte.

An Rhein und Ruhr wird seit Generationen Stahl geschmiedet, neben dem Kohlebergbau war der Stahl das Rückgrat der deutschen Industrie. Das war einmal. Stahl kommt heute meistens aus China – dort wird inzwischen fast jede zweite Tonne weltweit geschmolzen. Aber dennoch: Auch dabei ist noch deutsches Knowhow gefragt.

Redakteur am Mikrophon: Dirk Ulrich Kaufmann

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