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Wirtschaft

Hoch subventionierte Ost-Rennstrecke pleite

Knapp zwei Wochen nach dem Luftschiffbauer Cargolifter ist mit der Rennstrecke Eurospeedway Lausitz ein weiteres Brandenburger Großprojekt Pleite. Die drei Betreiber- und Besitzgesellschaften der auch als Lausitzring bekannten Rennbahn beantragten am Donnerstag wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenz beim Amtsgericht Cottbus, wie dessen Präsident Wolfgang Rupiper mitteilte. Die im August 2000 eröffnete, elf Kilometer lange Rennstrecke erwirtschaftete in den vergangenen beiden Jahren 20 Millionen Euro Verluste. Das Land Brandenburg hatte mit 123 Millionen Euro über drei Viertel der Investitionssumme von insgesamt 159 Millionen Euro getragen. Es sollte der nach dem Zusammenbruch des Braunkohletagebaus strukturschwachen Lausitz bis zu 1.500 Arbeitsplätze bringen. Die Erwartungen erfüllten sich jedoch nicht, unter anderem weil aus dem erhofften Formel-1-Rennen auf dem Areal nichts wurde.
  • Datum 20.06.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/2R89
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