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Aktuell Amerika

Hitziges Rede-Duell vor dem "Super Tuesday"

Kurz vor einer Serie wichtiger Vorwahlen haben sich die Präsidentschaftsbewerber der US-Republikaner einen verbalen Schlagabtausch im Fernsehen geliefert. Im Rampenlicht standen die Favoriten Romney und Santorum.

Mit scharfen Angriffen wurde in erster Linie Rick Santorum von seinen drei Widersachern im Fernsehstudio der CNN attackiert. Insbesondere sein Hauptkonkurrent Mitt Romney verwickelte den ultrakonservativen Ex-Senator bei der Diskussionsrunde in Mesa (US-Bundesstaat Arizona) in hitzige Wortgefechte.

Inhaltlich stritten Romney, Santorum sowie die Bewerber Newt Gingrich und Ron Paul über eine Reihe von Themen aus der Wirtschaftspolitik, wie beispielsweise die Unterstützung der Autoindustrie und die Bankenrettung. Aber auch eher abwegige Themen wie die Haltung der Kandidaten zu Verhütungsmitteln wurden debattiert.

Nächster Wahltermin: 28. Februar

Im außenpolitischen Teil der Debatte überboten sich die Kandidaten der Republikaner mit Forderungen nach einem harten Vorgehen im Atomstreit mit dem Iran. Außerdem verlangten sie eine stärkere Unterstützung der Protestbewegung gegen den syrischen Staatschef Baschar al-Assad, den Santorum als "Marionette" Teherans bezeichnete.

Beobachter konnten keinen klaren Sieger des TV-Duells ausmachen. Eigentlich galt Romney nach seinem Sieg in Florida als Favorit im Rennen um die Kandidatur gegen Amtsinhaber Barack Obama. Anfang Februar verlor er dann aber die Vorwahlen in Missouri, Minnesota und Colorado an Santorum. Am 28. Februar gehen die Republikaner in Romneys Geburtsstaat Michigan und in Arizona an die Urnen. Dabei liegt Santorum den Umfragen nach erneut vorn.

Eine Vorentscheidung dürfte dann beim sogenannten Super-Dienstag am 6. März fallen, wenn zehn Bundesstaaten gleichzeitig abstimmen. Die offizielle Kandidatenkür findet auf dem Nominierungsparteitag Ende August statt.

li/je (afp, dapd, dpa)