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Aktuell Deutschland

Hitze-Comeback in Deutschland!

Schon der Juli war in Deutschland ungewöhnlich heiß. Und auch der August beginnt mit großer Hitze - dank "Antonia" und "Dirk". Die Waldbrandgefahr wächst, ebenso die Gefahr von Badeunfällen.

Nach kurzer Verschnaufpause rollt die nächste Hitzewelle auf Deutschland zu. "Zum Wochenende hin wird überall im Land die 30-Grad-Marke geknackt", teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Hoch "Antonia" sorgt zunächst für hochsommerliche, aber nicht extreme Wärme - aber danach bringt Tief "Dirk" heiße Luft aus Südwesten.

Schon an diesem Donnerstag klettern die Temperaturen im Süden auf bis zu 34 Grad, an den Küsten auf immerhin 25 Grad. "Die heißesten Tage sind aber Freitag und Samstag", sagte DWD-Meteorologin Dorothea Paetzold. Dann könnten örtlich 36 Grad gemessen werden. Diesmal soll es nicht ganz so unerträglich heiß werden wie am vergangenen Wochenende, als an einigen Orten bei 38 Grad neue Rekorde aufgestellt wurden. Die Luft komme diesmal von der Iberischen Halbinsel und nicht direkt aus der Sahara, berichtete Paetzold.

Alarmstufe Rot

Mit einem Ende der Hitze rechnen die Meteorologen am Sonntag. Bis dahin steigt sowohl die Gefahr von heftigen Wärmegewittern als auch die Waldbrandgefahr. War die Deutschland-Karte für den sogenannten Waldbrandgefahrenindex zuletzt bis auf wenige Regionen im Osten grün bis gelb gefärbt - das bedeutet geringe Gefahr -, zeigt die Karte für Freitag bereits Orange bis Rot: mittlere bis hohe Gefahr.

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Die Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnte vor der Gefahr von Badeunfällen - "gerade an Badestellen, die nicht überwacht werden". Unterschätzt werde an Seen oft die Wassertemperatur. An der Oberfläche sei das Wasser warm, in tieferen Schichten aber kalt. Die Folge seien Krämpfe, die auch zum Tod führen könnten. Allein an Seen und Flüssen im südlichen Bundesland Bayern starben am vergangenen Wochenende mindestens neun Menschen - durch Leichtsinn, Übermut oder Selbstüberschätzung.

wa/det (dpa, dwd)

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