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Lernerporträts

Hitomi aus Japan

Sie kam aus einer Art Trotz zum Deutschen, die Japanerin Hitomi. Obwohl sie schon lange die deutsche Sprache lernt, kämpft sie immer noch mit den Artikeln. In Wien würde sie sich gerne einen Wunsch erfüllen ...

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Hitomi aus Japan – das Porträt als MP3

Name: Hitomi

Land: Japan

Geburtsjahr: 1990

Beruf: Studentin

Ich habe Deutsch gelernt, weil …
ich es wegen eines Schüleraustausches lernen musste. Ich hatte mir Deutschland als Gastland ausgesucht, da die meisten Mitschüler in die USA gereist sind. Ich wollte etwas anderes machen. Ich habe damals Gefallen am Deutschen gefunden und lerne es weiter.

Das ist für mich typisch deutsch:
Der Ausspruch "Ich weiß es nicht". In Japan gilt das als unhöflich. Die Deutschen sagen es wahrscheinlich, weil sie etwas wirklich nicht wissen.

Das werde ich an der deutschen Sprache nie verstehen:
Die Artikel. Es ist für mich unverständlich, warum es der Löffel, die Gabel, das Messer heißt. Ich schaffe es immer noch nicht richtig, Nomen und Artikel zusammen zu lernen.

Die lustigste Begebenheit beim Deutschlernen:
Ein Mitschüler hat bei meinem ersten Deutschkurs in Berlin ständig gesagt, dass er "Gemüse" ist. Eigentlich wollte er sagen, dass er gesund ist. Stattdessen hat er die ganze Zeit gesagt: "Ich bin Gemüse." Wir haben alle herzlich gelacht.

An einem freien Tag in Deutschland würde ich …
eine Party feiern und meine Gastfamilien aus Berlin und Münster sowie meine Freunde dazu einladen.

Das fehlt mir aus Deutschland in meiner Heimat:
Umarmungen zur Begrüßung. In Japan gibt man sich die Hand und umarmt sich nicht.

Mein größter Wunsch oder Traum:
Ich habe mit Gesellschaftstanz angefangen. Deshalb habe ich einen großen Wunsch: Ich möchte auf den Wiener Opernball gehen.

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