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Wirtschaft

Hintergrund: Opel-Werke in Deutschland

Der Autobauer Opel hat in Deutschland vier große Standorte. Insgesamt arbeiten dort nach Angaben des Unternehmens fast 26.000 Beschäftigte.

Adam-Opel-Skulptur vor dem Stammwerk in Rüsselsheim (Foto: AP)

Adam-Opel-Skulptur vor dem Stammwerk in Rüsselsheim

RÜSSELSHEIM (Hessen): Das Stammwerk südwestlich von Frankfurt am Main ist das Herz von Opel. Die Beschäftigtenzahl liegt bei rund 15.500. Die neuen Produktionshallen wurden erst 2002 nach Investitionen von 750 Millionen Euro in Betrieb genommen. Hier fertigen 5500 Mitarbeiter den Mittelklassewagen Insignia. In Rüsselsheim ist zudem das internationale Entwicklungszentrum mit 6400 Beschäftigten angesiedelt. 3600 Menschen arbeiten in der Verwaltung.

BOCHUM (Nordrhein-Westfalen): Das 1962 eröffnete Werk, einst Produktionsstätte für den Opel Kadett, produziert derzeit den Astra und den Kompakt-Van Zafira. Außerdem werden in Bochum Achsen und Getriebe hergestellt. Insgesamt arbeiten an diesem Standort etwa 5170 Menschen.

KAISERSLAUTERN (Rheinland-Pfalz): In der Pfalz stellt Opel seit 1966 Fahrzeugkomponenten für Karosserie, Chassis und Innenraum her. Außerdem werden dort Motoren produziert. Beschäftigt sind in Kaiserslautern 3400 Mitarbeiter.

EISENACH (Thüringen): Das jüngste Opel-Werk wurde 1992 im westlichen Thüringen eröffnet. Der Schwerpunkt der Produktion liegt auf dem Corsa. Insgesamt bietet der Autobauer in Eisenach 1700 Menschen Arbeit.

Opel-Autos werden zudem in folgenden europäischen Werken produziert: Antwerpen/Belgien (Astra), Gleiwitz/Polen (Agila, Astra Classic, Zafira), Ellesmere Port/England (Astra, Astravan), Luton/England (Vivaro) und Saragossa/Spanien (Corsa, Corsavan, Meriva, Combo). (gri/dpa)