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Studieren in Deutschland

Hilfe für "Bildungsverlierer"

Der Bildungserfolg von Jugendlichen in Deutschland hängt vom Elternhaus ab. Kinder von Akademikern machen eher Abitur als Kinder aus Arbeiterfamilien. Dabei sei Chancengleichheit durchaus finanzierbar, sagt Jörg Dräger.

Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann Stiftung für den Bereich Bildung und Geschäftsführer des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) - Foto: Arne Wychardt

Jörg Dräger

Erfolg in der Schule oder im Studium wird in Deutschland in einem unrühmlichen Sinne vererbt. Wer gut ausgebildete Eltern hat, der wird selbst auch eher dazu neigen, Abitur zu machen und ein Studium aufzunehmen. Kinder aus Arbeiter- und Einwandererfamilien hingegen sind in der Schule - statistisch - weniger erfolgreich. Wie es gelingen kann, diese jungen Menschen von Anfang an so gut zu unterrichten, dass auch sie in Ausbildung und Studium bestehen können, beschreibt Jörg Dräger, ehemaliger Hamburger Wissenschaftssenator und heutiger Vorstand der Bertelsmann Stiftung für den Bereich Bildung und Geschäftsführer des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) im Interview mit STUDI-DW.

Der Hamburger Verein "SchlauFox" hat es sich zum Ziel gesetzt, gerade Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien auf ihrem Bildungsweg besonders zu unterstützen. Häufig sind das Schüler mit Migrationshintergrund. Um sie zu fördern, benötigten Deutschlands Schulen mehr Lehrer mit Migrationshintergrund, sagt der Verein - und kümmert sich deshalb speziell diese Lehramtstudierenden.

Außerdem im Programm:

  • Plagiate, Pannen und proppenvolle Hörsäle - der Rückblick auf das Hochschuljahr 2011
  • Happy Birthday, Heidelberg! - Deutschlands älteste Uni ist 625 Jahre alt
  • "S" - wie "Schwarzes Brett" - das Hochschul-ABC

Redaktion und Moderation: Svenja Üing

Audio und Video zum Thema