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Fußball

Herzschlagfinale am letzten Spieltag

Rostocks Abstieg ist besiegelt, doch die restlichen Entscheidungen fallen erst am letzten Spieltag. Dann kommt es zum Finale um Platz drei und zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen um den Klassenerhalt.

Gerald Asamoah (l.) und Sercan Sararer (r.) von Greuther Fürth kämpfen mit Sascha Rösler (M.) und Tobias Levels von Düsseldorf um den Ball (Foto: dpa)

Gerald Asamoah (l.) und Sercan Sararer (r.) von Greuther Fürth kämpfen mit Sascha Rösler (M.) und Tobias Levels von Düsseldorf um den Ball (Foto: dpa)

Im Dreikampf um den Relegationsplatz behauptete Fortuna Düsseldorf durch ein 1:1 (0:1) bei Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth die Pole Position vor dem punktgleichen SC Paderborn, der sich durch ein 1:0 (0:0) gegen den FSV Frankfurt auf Rang vier verbesserte. Düsseldorf und Paderborn haben jeweils 61 Punkte auf dem Konto. Bundesligaabsteiger FC St. Pauli fiel durch ein 0:1 (0:0) bei Dynamo Dresden vor dem Showdown am 34. Spieltag mit weiterhin 59 Zählern auf Platz fünf zurück.

Während die Fortuna gegen den MSV Duisburg aus eigener Kraft die beiden Relegationsspiele am 11. und 15. Mai erreichen kann, müssen die Hamburger bzw. die Ostwestfalen im direkten Duell nicht nur gewinnen, sondern auch auf einen Ausrutscher der Düsseldorfer hoffen.

Greuther Führt feiert Aufstieg

In Fürth startete nach dem Schlusspfiff die große Aufstiegsfete mit Autokorso und Ehrung auf dem Rathausbalkon. Tausende von Fans feierten ihre Helden ebenso euphorisch wie vor 14 Tagen, als der erstmalige Einzug der Kleeblätter in Liga eins perfekt gemacht wurde. "Wenn man soweit gegangen ist, möchte man die Saison mit dem Meistertitel krönen", sagte der Fürther Trainer Mike Büskens, der dieses Ziel bei Hansa Rostock nach dem 0:2 (0:2) von Mitaufsteiger Eintracht Frankfurt gegen 1860 München ohne Schützenhilfe erreichen kann.

Rostock ist abgestiegen

Michael Blum vom FC Hansa Rostock beugt sich nach vorne (Foto: dpa)

Michael Blum vom FC Hansa Rostock ist nach dem feststehenden Abstieg am Boden zerstört

Unterdessen muss Hansa Rostock zum zweiten Mal nach 2010 aus der 2. Fußball-Bundesliga absteigen. Das Team von Trainer Wolfgang Wolf unterlag am 33. und damit vorletzten Spieltag mit 4:5 (3:3) bei Union Berlin und kann mit nur 26 Punkten das rettende Ufer nicht mehr erreichen.

Wer neben Rostock den Gang in die 3. Liga antreten muss, wird ebenfalls erst am letzten Spieltag entschieden. Im Kampf um den Klassenverbleib darf sich der Vorletzte Alemannia Aachen nach einem 1:0 (1:0) gegen den Karlsruher SC mit 28 Punkten weiter an den letzten Strohhalm klammern. Auch der KSC, der mit zwei Zählern mehr auf Relegationsplatz steht, darf sich noch Hoffnungen auf den direkten Klassenverbleib machen.

Mit je 32 Zählern sind Erzgebirge Aue nach dem 1:2 (0:2) beim MSV Duisburg und Energie Cottbus nach dem 0:1 (0:0) beim FC Ingolstadt ebenfalls noch stark gefährdet. Zudem gewann der VfL Bochum 2:0 (1:0) gegen Eintracht Braunschweig und feierte damit nach einer verkorksten Saison immerhin noch ebenso wie Ingolstadt und Duisburg vorzeitig den Klassenverbleib.