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Sport

Hertha stoppt Bayern-Siegesserie

Bayern München kam zum Auftakt des 20. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Hertha BSC nicht über ein 0:0 hinaus. Damit büßte der Rekordmeister erstmals seit dem 3. Dezember in Stuttgart wieder zwei Punkte ein.

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Verdienter Punkt: Hertha trotzt den Bayern ein Unentschieden ab

Die Partie in Berlin begann nach einem Verkehrschaos auf den Zufahrtswegen zum ausverkauften Olympiastadion mit zehn Minuten Verspätung. Der Mannschaftsbus der Bayern war im Stau stecken geblieben. Nach vier Siegen in Serie kam das dritte Unentschieden des souveränen Spitzenreiters der Fußball-Bundesliga am Dienstag (7.2.) sogar glücklich zu Stande.

Die Berliner verdienten sich das 0:0 vor 72.940 Zuschauern im nicht ausverkauften Olympiastadion mit einer mutigen und engagierten Leistung und hätten bei konsequenterer Ausnutzung ihrer Chancen vor allem nach der Pause durchaus als Gewinner vom Platz gehen können.

"Ein Punkt ist okay. Wir dürfen schließlich nicht so arrogant sein und sagen: Wir gehen mal eben nach Berlin und holen da drei Punkte", sagte Bayern-Manager Uli Hoeneß, der Keeper Oliver Kahn besonders lobte: "Olli ist eben ein Olli und war heute wieder Weltklasse." Der Nationaltorhüter meinte lächelnd und erstaunlich locker: "Wir hatten heute gewisse Probleme gegen starke Berliner."

Hertha überlegen

20. Spieltag Bundesliga Hertha BSC Berlin gegen FC Bayern München

Starkes Spiel: Herthas Yildiray Bastürk lässt Martin Demichelis stehen

Angetrieben vom überragenden Yildiray Bastürk nahmen die Berliner nach dem Seitenwechsel das Heft in die Hand, während sich der Rekordmeister auf das Nötigste beschränkte. Doch sowohl Marcelinho (58. Minute) als auch Arne Friedrich (61./62.) schafften die fällige Führung nicht.

Bayern vertraute fast vollständig darauf, im entscheidenden Moment zulegen zu können. Die zweite Niederlage der Saison konnten sie zwar verhindern, mehr aber war bei lediglich zwei Möglichkeiten durch den eingewechselten Jose Guerrero (72.) und Luzio (80.) nicht drin.

Unentschieden ohne Wert

20. Spieltag Bundesliga 1. FC Kaiserslautern gegen 1. FC Köln

So sieht Abstiegskampf aus: der Lauterer Lembi (rechts) und Kölns Cabanas beharken sich

Im Kellerduell zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Köln stand am Ende ein 2:2 zu Buche, das keinem der beiden Abstiegskandidaten weiter hilft. Der Schweizer Marco Streller hatte die Kölner vor 29.145 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion in der 38. und in der 75. Minute in Führung gebracht, doch Boubacar Sanogo nach einem von Lukas Sinkewicz verursachten Handelfmeter (42.) und Fabian Schönheim (76.) brachten die Lauterer wieder zurück.

Der Tabellenletzte hat nur eine der vergangenen 17 Punktspiele gewonnen, Köln wartet seit 15 Bundesliga- Begegnungen auf einen Sieg.

Kohler unterliegt an alter Wirkungsstätte

20. Spieltag Bundesliga FSV Mainz 05 gegen Arminia Bielefeld

Schiedlich friedlich: Mainz und Bielefeld trennen sich 1:1

Auch der FSV Mainz 05 und Arminia Bielefeld treten im Kampf gegen den Abstieg auf der Stelle. Mohamed Zidan hatte die Mainzer in einem schwachen Spiel per Foulelfmeter in Führung gebracht (50.), Isaac Boakye (57.) gelang der Ausgleich. Während Pokal-Halbfinalist Bielefeld durch das 1:1 den ersten Punktgewinn in der Rückrunde verbuchte, blieb Mainz im achten Heimspiel ungeschlagen.

In Dortmund mussten die 62.200 Zuschauer mehr als eine Stunde auf den erlösenden Führungstreffer warten. Der frühere Weltmeister und Weltklasse-Abwehrspieler Jürgen Kohler hatte seine Duisburger bei der Rückkehr an seine frühere Wirkungsstätte vor allem in der Defensive gut eingestellt, vorne verhinderte bei einem Schuss von Klemen Lavric nur der Pfosten sogar die mögliche MSV-Führung. Dann aber traf zunächst Abwehrspieler Markus Markus Brzenska aus kurzer Distanz zum 1:0, in der 86. Minute sorgte Tomas Rosicky mit seinem ersten Tor seit Mai letzten Jahres nach einem von Tobias Willi an Philip Degen verursachten Foulelfmeter für den Endstand. Willi sah für die "Notbremse" die Rote Karte.

Der 20. Spieltag wird am Mittwoch (8.2.) mit den restlichen fünf Partien komplettiert. Dabei will unter anderem das norddeutsche Verfolgerduo Hamburger SV und Werder Bremen den Abstand zu Tabellenführer Bayern München verringern. Der HSV reist zu Hannover 96, Bremen muss beim VfB Stuttgart antreten. (ms)

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