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Fußball

Hertha so gut wie aufgestiegen

Hertha, Augsburg und Bochum machen die Aufstiegsplätze wohl unter sich aus. Feierstimmung in Berlin: Fünf Spieltage vor Schluss ist Spitzenreiter Hertha so gut wie aufgestiegen und Union fast gerettet.

Berlins Torschütze zum 2:0, Raffael (l.), feiert mit seinem Teamkollegen Roman Hubnik. (Foto: Foto: Rolf Vennenbernd dpa/lnw)

Hertha feiert das 2:0

Hertha BSC darf wieder für die Bundesliga planen. Im Montagspiel besiegte der Spitzenreiter den VfL Bochum mit 2:0 (1:0) und baute seine Führung auf den ersten Nicht-Aufstiegsplatz auf elf Punkte aus. "Jetzt sind wir dem Aufstieg wieder ein kleines Stück näher gekommen - nun müssen wir den Sack nur noch zumachen", freute sich Berlins Trainer Markus Babbel. Niemeyer (24.) und Raffael (87.) bescherten den Berlinern den wichtigen Sieg. Damit beendete der Tabellenführer die Bochumer Erfolgsserie von 15 Spielen ohne Niederlage. Bochum bleibt Dritter.

Aue verabschiedet sich aus dem Aufstiegsrennen

Aus der Traum: Aufsteiger FC Erzgebirge Aue muss seine Hoffnungen auf den Durchmarsch in die Fußball-Bundesliga wohl endgültig begraben. Am 29. Zweitliga-Spieltag kamen die Sachsen gegen den Karlsruher SC nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. Mit sechs Punkten Rückstand auf den Tabellendritten VfL Bochum, der mit dem Topspiel am Montag gegen Spitzenreiter Hertha BSC Berlin den Spieltag abschließt, hat Aue seine letzte Aufstiegschance verspielt. Der KSC machte mit dem Remis in Aue im Abstiegskampf immerhin einen wertvollen Auswärtspunkt gut.

Der große Gewinner im Abstiegsrennen ist der 1. FC Union Berlin. Nach dem 2:0 (0:0) über den FSV Frankfurt feierten die Fans der "Eisernen" im Stadion an der Alten Försterei bereits den Klassenverbleib. Mit nun 38 Punkten können die seit fünf Spielen unbesiegten Berliner für ein weiteres Jahr in Liga zwei planen, beim seit zehn Spielen sieglosen FSV geht das große Zittern los.

Auch der seit sechs Spielen ungeschlagene FC Ingolstadt kann nach dem 1:1 (0:0) beim SC Paderborn auf den Klassenverbleib hoffen.

Schaulaufen der Löwen vor neuem Sponsor

Spielszene 1860 München gegen Cottbus (Foto: dpa)

Die "Löwen" spielten wie befreit

Neben dem VfL Osnabrück, der gegen Fast-Absteiger Bielefeld nur ein torloses Remis schaffte, dürfte Rot-Weiß Oberhausen erster Anwärter auf den zweiten direkten Abstiegsplatz sein. Trotz der 1:2 (0:0)-Derbypleite gegen Fortuna Düsseldorf wirft Trainer Theo Schneider die Flinte nicht ins Korn: "Jetzt brauchen wir zwei Tage, um das zu verdauen. Danach greifen wir wieder an".

Der hoch verschuldete TSV 1860 München hätte nicht besser seinen möglichen Retter aus Jordanien empfangen können. Vor den Augen von Hasan Abdullah Ismaik fertigten die "Löwen" Energie Cottbus mit 4:0 (2:0) ab und bewarben sich damit nachdrücklich um die Millionen-Hilfe des Investors. Geschäftsmann Ismaik will angeblich mit einem zweistelligen Millionenbetrag als Investor bei den Sechzigern einsteigen. Die Verhandlungen mit Ismaik laufen laut Vereinspräsident Dieter Schneider "vielversprechend".

Augsburg und Fürth bremsen sich aus

Spielszene Augsburg gegen Fürth (Foto: dpa)

Enges Match in Augsburg

Das 0:0 im Derby zwischen Augsburg und Fürth konnte nur die Aufstiegs-Konkurrenten Hertha und Bochum richtig erfreuen. Trotzdem durfte sich der FCA als kleiner Punktsieger fühlen. "Fürth wird diese Saison nicht mehr an uns vorbeikommen", erklärte Augsburgs Manager Andreas Rettig. Fürth helfen im Kampf um den Aufstiegs-Relegationsplatz nur noch Siege.

Der MSV Duisburg feierte gegen Alemannia Aachen einen 3:2 (1:1)-Heimsieg.

Autor: Calle Kops (mit sid/dpa)

Redaktion: Olivia Fritz

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