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Fußball

Hertha schlägt Schalke

Zum Auftakt des 26. Spieltags gewinnt Hertha BSC das Verfolgerduell gegen Schalke 04 und festigt damit den dritten Tabellenplatz. Fast zehn Jahre mussten die Berliner auf so ein Erfolgserlebnis gegen Königsblau warten.

Fünf Minuten vor Schluss stimmten die Hertha-Fans ihr Lieblingslied an: "Nur nach Hause, nur nach Hause, nur nach Hause, geh´n wir nicht." Zu diesem Zeitpunkt führte der Hauptstadt-Klub schon mit 2:0 gegen die Gäste aus Schalke. Vedad Ibisevic (42. Minute) und Niklas Stark (65.) hatten die Berliner zum Träumen gebracht. Auch wenn Trainer Pal Dardai das Thema Champions League selbst auf mehrmalige Nachfrage des Sky-Reporters weit von sich wies. "Die Jungs haben das perfekt gemacht - großes Kompliment", lobte Dardai sein Team nach dem verdienten 2:0 (1:0) gegen den direkten Konkurrenten um Platz drei, der zur direkten Teilnahme an der Königsklasse berechtigt.

Dabei waren die Vorzeichen gar nicht so positiv für die Berliner. 14 Bundesligaspiele in Folge hatten sie nicht mehr gegen Schalke gewonnen, dabei sogar zwölf Niederlagen einstecken müssen. Aber Dardai hatte beim Vereinsvorstand so lange um einen neuen Rasen gebettelt, bis dieser jetzt endlich verlegt wurde. "Das kommt unserem intelligenten Spiel entgegen", erklärte der Trainer nach der Partie. Vor allem beim 1:0 war das erkennbar, als Haraguchi uneigennützig im Strafraum auf Ibisivic weiterleitete. "Dieser Spielfluss ist nur auf diesem Teppich möglich", so Dardai.

Tordebüt für Stark

Das 2:0 zum ersten Dreier gegen die Schalker nach fast zehn Jahren machte dann Niklas Stark. Im Gegensatz zu seinen Mannschaftskameraden nutzte der Abwehrmann seine Chance und köpfte nach einer Darida-Ecke ins lange Eck. "Das war geil. Viel überlegt habe ich nicht. Ich wollte ihn nur irgendwie aufs Tor bringen", freute sich Stark anschließend über sein erstes Bundesligator vor knapp 52.000 Zuschauern.

Bundesliga Schalke 04 vs Hertha Berlin

Vedad Ibisevic (r.) erzielt das 1:0 und ebent seinen Berlinern den Weg zum ersten Sieg seit zehn Jahren gegen Schalke

Bei den Berlinern sorgte vor allem der neu für Kapitän Fabian Lustenberger in die Mannschaft gerückte Tolga Cigerci für die kreativen Momente und damit für ein Übergewicht der Gastgeber. Allein ein Tor wollte dem Mittelfeldmann nicht gelingen. Zehn Minuten vor Schluss traf er mit einem 25-Meter-Hammer nur die Unterkante der Latte, der Ball sprang kurz vor der Linie des von Ralf Fährmann gehüteten Schalker Tores auf. Fährmann seinerseits sah ein "ausgeglichenes Spiel. Außer bei der Chancenverwertung. Wir hätten effektiver sein müssen, ähnlich wie Berlin, deswegen haben wir verloren." Diese Ansicht hat er wohl relativ exklusiv.

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