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Fußball

Hertha akzeptiert Abstieg

Die Bundesliga hat Klarheit. Das wochenlange juristische Gerangel nach dem Skandalspiel in Düsseldorf ist zu Ende: Hertha BSC verzichtet auf einen weiteren Einspruch. Düsseldorf ist damit endgültig Erstligist.

Jubelnde Fortuna-Fans stürmen auf den Rasen, schwenken Fahnen und schneiden sich Erinnerungsstücke aus dem Rasen der Düsseldorfer Arena - nur leider tun sie das zwei Minuten zu früh. Das Relegationsrückspiel der Düsseldorfer ist noch gar nicht zu Ende. Diese Szene vom 15. Mai hat eine wochenlange Hängepartie zur Folge. Die Düsseldorfer können sich nicht so recht über den verdienten Aufstieg freuen, die Berliner ärgern sich zu Recht über die Umstände in der entscheidenden Partie.

Fußballfans stürmen kurz vor Ende der Begegnung das Spielfeld der Arena. Das Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC Berlin musste daraufhin unterbrochen werden. (Foto: dpa)

Fortuna kehrt nach 15 Jahren in die Bundesliga zurück - der verfrühte Jubelsturm hätte das fast verhindert

Weg durch die Instanzen

Hertha BSC hat daraus die Konsequenzen gezogen und klagte durch zwei Instanzen der Sportgerichtsbarkeit beim Deutschen Fußball-Bund (DFB). Beide Verhandlungen gingen verloren. Jetzt ist klar: das juristische Tauziehen ist beendet. Hertha BSC verzichtet auf einen weiteren Einspruch gegen die Wertung des verlorenen Relegationsspiels bei Fortuna Düsseldorf und ist damit endgültig Zweitligist. Der Berliner Verein sieht nach einer juristischen Prüfung keine Erfolgschancen für eine Berufung vor dem DFB-Schiedsgericht.

Keine Erfolgsaussichten mehr

Das Bundesgericht des DFB hatte einen Protest abgewiesen. Der Verein habe die schriftliche Urteilsbegründung "gründlich studiert, analysiert und darüber hinaus eine juristische Expertise" erstellen lassen, erklärte der Club. Daraus ginge hervor, dass "die Erfolgsaussichten eines Einspruchs nicht gegeben" wären. "Aus diesem Grund nimmt Hertha BSC nach eingehender, reiflicher Überlegung davon Abstand, das ständige Schiedsgericht des DFB anzurufen", hieß es weiter.