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Pressemitteilungen

Herbert Reul: "Europa muss starkes Interesse haben, im russisch-ukrainischen Gasstreit zu vermitteln"

Mitglied des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie im Europäischen Parlament im Interview von DW-RADIO

"Europa muss ein starkes Interesse daran haben, im russisch-ukrainischen Gasstreit vermittelnd tätig zu werden." Das sagte Herbert Reul, CDU-Abgeordneter im Europäischen Parlament (EP) und Mitglied des EP-Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie, in einem Interview des Ukrainischen Programms von DW-RADIO. Es wäre "klug, wenn die europäischen Institutionen gegenüber Russland deutlich machen, dass Energiepolitik nicht in dem Maße gestaltet werden kann, dass derjenige, der über die Ressourcen verfügt, jeden Preis fordern kann", so Reul weiter. Im aktuellen Fall der Ukraine seien Übergangslösungen auf dem Weg zu Weltmarktpreisen notwendig. Der CDU-Politiker sprach sich dagegen aus, "dass durch die Hintertür, durch die Gaspreise und das Abdrehen von
Energie ein unabhängiger Staat in Abhängigkeit gebracht wird." Er gewinne zunehmend den Eindruck, "dass das auch ein politisches Rückspiel ist, was jetzt mit der Ukraine gemacht wird".

Das Europäische Parlament und die Europäische Union hätten stets die Rechte der Bürger in der Ukraine eingefordert und "Wert darauf gelegt, dass die Menschen selber entscheiden können, wie ihre politische Zukunft aussieht". Russland müsse "klar gemacht werden, dass die Mitwirkung im internationalen Zusammenspiel auch Verantwortlichkeit und nicht Politik der Willkür bedeutet", erklärte Raul der Deutschen Welle.

3. Januar 2006
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  • Datum 03.01.2006
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  • Permalink http://p.dw.com/p/7jjI
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