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Sport

Herausforderung WM-Volunteer

"Ohne Volunteers wäre es nicht möglich, die WM zu organisieren", betonte unlängst Franz Beckenbauer. Julia Bindert gehört zu den vielen, die sich für den Job beworben haben. Im Gespräch mit DW-WORLD erzählt sie warum.

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Julia Bindert - als freiwillige Helferin hautnah bei der WM?

15.000 freiwillige Helfer werden bei der WM vom 9. Juni bis 9. Juli 2006 Fans, Besuchern und Medienvertretern mit Informationen das Leben und die Orientierung leichter machen. Wer dabei sein will, muss sich beim Organisations-Komitee online bewerben. Bei der ersten, am 31. Dezember 2004 beendeten Phase, haben das 25.364 Kandidaten getan. Die zweite Bewerbungsrunde läuft noch bis zum 30. September, die letzte vom 1. Januar bis 28. Februar 2006. Bis zu 80.000 Bewerbungen werden erwartet. Vom Herbst 2005 an werden die ersten Entscheidungen mitgeteilt.

Julia Bindert ist 22, studiert in Bonn und hat sich für den unentgeltlichen Job des WM-Volunteers gemeldet. Im DW-WORLD-Interview berichtet sie von den Bewerbungshürden, ihren Beweggründen und Hoffnungen.


DW-WORLD: WM-Volunteer zu werden - Mission, oder nur eine clevere Art bei den Spielen dabei sein zu können?

La-Ola-Welle Confederations Cup 2005

Bester Stimmung: Bereits beim Confed-Cup waren mehr als 2000 Volunteers im Einsatz

Julia Bindert: Etwas von beidem. Man bewirbt sich in verschiedenen Bereichen, und bei keinem gibt es die Garantie, dass man bei einem Spiel dabei ist. Eine Mission ist es nicht, aber es macht bestimmt Spaß. Mein Vater hat 1972 bei den Olympischen Spielen in München gearbeitet und durch ihn bin ich darauf gekommen. Er sagte mir, es macht Spaß, man lernt viel und knüpft Kontakte - und vielleicht kannst du ja auch die Spiele sehen.

Was hat Sie gereizt an dieser Tätigkeit?

Ich bin fußballverrückt, gleichzeitig ist es auch interessant.

In welchem Bereich werden Sie eingesetzt?

Das weiß ich noch nicht genau. Ich konnte mich bisher erst anmelden. Dabei konnte man drei Bereiche angeben, und da habe ich als erstes "PR, Medien und Kommunikation" gewählt. Ich hoffe, dass ich da rein komme.

Was waren die anderen beiden Einsatzbereiche?

Confederations Cup 2005 - Training Nationalmannschaft: Ballack, Kahn etc.

Reisen mit den Mannschaften: im attraktiven Einsatzbereich "Unterbringung und Tourismus"

Ich habe mich auch für den Bereich "Unterbringung und Tourismus" beworben. Das ist der, bei dem du mit den Mannschaften reist. Dann bei dem, wo man Marketing macht. Und eben für den PR-Einsatzbereich, wo du in den Redaktionen oder in den Pressebereichen bist. Ich will ja auch in Richtung Journalismus gehen.

Welche Hürden mussten Sie bei dem Bewerbungsprozedere nehmen?

Insgesamt war es einfach. Aber es gab zwei Seiten mit Fragen, ob man schon mal nebenher freiwillig für einen Fußballverein tätig war oder überhaupt bei solchen Events bereits teilgenommen hat. Was eine Hürde ist, wenn man es noch nie gemacht hat und nur relativ wenig Erfahrung in solchen Dingen vorweisen kann. Ich hatte das Glück, dass ich jahrelang bei den Pfadfindern war und deswegen ein bisschen Erfahrungen habe.

Im zweiten Teil des Interviews erzählt Julia Bindert, welche Bewerbungs-Voraussetzungen es noch gibt, wie der Job sie zeitlich eingespannen würde und worauf sie sich am meisten freut.

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