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Wirtschaft

Henkel streicht weltweit 3000 Stellen

Der Waschmittel- und Klebstoffhersteller Henkel baut trotz eines deutlichen Gewinnanstiegs im Geschäftsjahr 2007 weltweit rund 3000 Arbeitsplätze ab. Der Düsseldorfer Konzern gab am Mittwoch bei seiner Bilanzvorlage ein Sparprogramm bekannt, mit dem die Kosten um 150 Millionen Euro gesenkt werden sollen. Dabei gebe es keine regionalen Schwerpunkte. Henkel beschäftigt weltweit gut 52 000 Mitarbeiter, davon in Deutschland rund 10 000 Mitarbeiter. Der scheidende Konzernchef Ulrich Lehner, der zum letzten Mal die Henkel-Bilanz vorlegte, verwies auf deutlich steigende Rohstoffkosten. Mit dem Sparprogramm wolle der Düsseldorfer Konzern frühzeitig auf Veränderungen in den Märkten reagieren. Der Arbeitsplatzabbau solle sozialverträglich erfolgen. Die volle Höhe der Einsparungen von 150 Millionen Euro soll den Angaben zufolge ab dem Jahr 2011 greifen.