1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Globale Zusammenarbeit

Hema Venkataramani aus Indien

Hema Venkataramani aus Indien

Hema Venkataramani aus Indien

Rio+20 ist eine hervorragendes Forum um die Probleme zu besprechen, die die Welt heutzutage plagen. Es macht nichts, dass es seit der Verabschiedung der Agenda 21 keinen Fortschritt gegeben hat. Wichtig ist, dass sich Politiker, Staatschefs, Unternehmer heute ihrer Verantwortung stärker bewusst sind und dass sie sich unter einem Dach treffen um über Umwelt und Entwicklung zu diskutieren.
Im Zusammenhang mit der Umwelt denke ich zunächst an die globaler Erderwärmung und den Klimawandel. Wir haben die Natur jahrelang missbraucht und ausgenutzt. Wir müssen ihr zurückgeben, was wir ausgebeutet haben, bevor es zu spät ist. Kürzlich habe ich einen Artikel gelesen über das Problem der Verwendung von Kunststoff. Plastik kann nicht recycelt werden, aber es wird weltweit immer mehr verwendet. Das ist eine Bedrohung für die Umwelt. Wir brauchen eine umweltverträgliche Alternative. Das ist leichter gesagt als getan, aber wir müssen die Verwendung von Plastik reduzieren.
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Bekämpfung der Armut. Das kann jedoch nur schrittweise gelingen. Wir müssen dafür Bildungskampagnen durchführen, vor allem in Entwicklungsländern. Frauen müssen gleiche Rechte habe und man muss sie ermutigen, sich politisch und sozial zu engagieren.
Entwicklung ist ein relativer Begriff. Für mich bedeutet Entwicklung Fortschritt im Bereich der Wissenschaft und Technologie sowie die optimale Nutzung von nicht konventionellen Energiequellen, wie z. B. der Atomkraft. Atomkraft ist eine saubere Energie. Aber nach der Katastrophe von Fukushima ist es an der Zeit, die Sicherheitsrisiken zu überdenken. Die Lösung liegt nicht in der Abschaltung der AKWs. Wir müssen aus den Erfahrungen lernen und die gewonnenen Erkenntnisse zum Wohle der Menschheit einsetzen. Wir können die Nutzung von Sonnen-, Wind- und erneuerbaren Energien fördern.
Auch das Problem des Bevölkerungswachstums muss behandelt werden. Die Massen und die Armen brauchen Bildung, Arbeitsplätze, Zugang zu sanitären Anlagen und gesunden Lebensbedingungen. Erfindungen und Entdeckungen können für eine bessere Lebensqualität sorgen. Wir sollten uns bemühen, ein Gleichgewicht zwischen diesen Erfindungen und der Großzügigkeit der Natur herzustellen. Wir müssen es schaffen, die Lebensbedingungen in der Welt zu verbessern und Frieden und Glück zu fördern. Ist das zu viel verlangt? Es liegt in unseren Händen.