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Studieren in Deutschland

Helmholtz-Gemeinschaft

Die Helmholtz-Gemeinschaft gehört zu den Riesen unter den Wissenschaftsorganisationen - zumindest was die Forschungsanlagen angeht: Die Einrichtungen betreiben nämlich Großgeräte, zum Beispiel Forschungsreaktoren.

Hermann von Helmholtz (Foto: ullstein bild - Granger Collection)

Hermann von Helmholtz (1821-1894), Naturwissenschaftler und Universalgelehrter

Die "Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren" ist der Zusammenschluss von außeruniversitären Großforschungseinrichtungen wie zum Beispiel dem Forschungszentrum Jülich, dem Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg (DKFZ) oder dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). 30.000 Mitarbeiter sind in den Helmholtz-Zentren tätig, und jedes Jahr kommen mehrere tausend Gastwissenschaftler, um an den verschiedenen Einrichtungen zu forschen.

In den naturwissenschaftlich-technischen und den medizinisch-biologischen Projekten der Helmholtz-Zentren wird Grundlagen- und Vorsorgeforschung sowie technologische Entwicklung im vorindustriellen Bereich betrieben. Die Helmholtz-Zentren sind Partner der Hochschulen in Forschung und Ausbildung. Staatlich finanziert, aber wissenschaftlich unabhängig, verfolgt die Gemeinschaft langfristige Forschungsziele des Staates.

Ihre sechs Forschungsschwerpunkte sind
- Energie
- Erde und Umwelt
- Gesundheit
- Schlüsseltechnologien
- Struktur der Materie
- Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr.

Die Organisation fördert den Erfahrungs- und Informationsaustausch ihrer Mitglieder und koordiniert deren Forschungs- und Entwicklungsarbeit. In den Forschungszentren werden komplexe wissenschaftlich-technische Fragen bearbeitet und Systemlösungen entwickelt. Außerdem betreibt die Helmholtz-Gemeinschaft wissenschaftliche und technische Großgeräte. Ihr Jahresbudget beträgt rund drei Milliarden Euro.

Die Helmholtz-Gemeinschaft verfügt über eine anspruchsvolle Infrastruktur, die sie in enger Zusammenarbeit mit den Hochschulen nutzt. Durch die gemeinsame Arbeit in Graduiertenkollegs und in Sonderforschungsbereichen bestehen Verbindungen mit fast allen deutschen Hochschulen.


Autorin: Claudia Unseld
Redaktion: Gaby Reucher

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