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Filme

Heitere Jahre an der Côte Azur

Geburtstag im Vatikan, fremde Körper in Paris, iranische Gegenwartskunst in Freiburg heitere Kunst in Venedig, Van Gogh in Amsterdam und Afrika zu Gast in Bilbao - eine Reise durch die Welt der Kunst.

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Picassos "heitere" Kunst von 1945 bis 1948 steht jetzt im Mittelpunkt einer großen Ausstellung im venezianischen Palazzo Grassi. Die Schau "Picasso, La joie de vivre, 1945-1948", die 250 Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Keramiken vereint, illustriert die glücklichen Jahre des Künstlers an der Côte Azur: Picassos Liebe zu Françoise Gilot, die heißen südfranzösischen Sommer, seine Entdeckung der Keramik. Hauptwerk der Ausstellung ist eines seiner Meisterstücke - jenes Bild "La joie de vivre", das der Schau ihren Namen gibt. Zudem wird anhand von Fotos von Michel Sima ein Einblick in Picassos Leben und Arbeit in jenen Jahren gewährt. Die Ausstellung ist noch bis zum 11. März geöffnet.

"Fremde Körper" im Louvre

Peter Welz: Unfinished Portrait

Peter Welz: Unfinished Portrait

Unter dem Titel "Corps étrangers" ("Fremde Körper") zeigt der Pariser Louvre eine Ausstellung, die von der afroamerikanischen Schriftstellerin Toni Morrison initiiert wurde. "Der Körper ist unsere Hoffnung und unsere Grenze", erklärte die Nobelpreisträgerin die Wahl des Themas. Unter den mehr als 50 Werken von Edgar Degas, Eugène Delacroix und Théodore Géricault, die Körper in Bewegung zeigen, ist auch erstmals die Installation "Retranslation/Final Unfinished Portrait" zu sehen, bei der der deutsche Videokünstler Peter Welz Bewegungen des amerikanischen Choreografen William Forsythe vor dem Hintergrund des letzten, nicht vollendeten Porträts des englischen Malers Francis Bacon festhält. Die Ausstellung dauert bis zum 15. Januar.

Van Goghs und die Expressionisten

Selbstporträt von Paul Gauguin

Paul Gauguin: Selbstporträt (Les Misérables)

Der Einfluss des niederländischen Malers Vincent van Gogh auf die deutschen und österreichischen Expressionisten wird jetzt in einer umfangreichen Ausstellung in Amsterdam demonstriert. Das Van-Gogh-Museum kombiniert Werke des Künstlers mit Bildern von Ernst Ludwig Kirchner, Gustav Klimt, Wassily Kandinsky oder Oskar Kokoschka. Die Ausstellung vergleicht van Gogh mit den Künstlergruppen "Die Brücke" und "Blauer Reiter" und Wiener Künstlern wie Egon Schiele, der eine eigene Version von van Goghs "Sonnenblumen" malte. In einem vierten Abschnitt wird gezeigt, wie van Goghs eindringliche Selbstporträts Maler wie Emil Nolde oder Lovis Corinth inspirierten. Die Ausstellung wird bis zum 4. März gezeigt.

"100% Afrika" in Bilbao

Moke: Sylvester 2000

Moke: Sylvester 2000

Eine große Ausstellung von Werken zeitgenössischer afrikanischer Künstler ist noch bis zum 18. Februar im Guggenheim-Museum im nordspanischen Bilbao zu sehen. Die Gemälde, Skulpturen und Video-Installationen stammen aus der Sammlung des Genfer Millionärs Jean Pigozzi, die weltweit als die größte auf diesem Gebiet gilt. Unter dem Titel "100% Afrika" werden die Werke von 25 etablierten und jüngeren Künstlern aus 15 Ländern südlich der Sahara gezeigt.

Iranische Kunst in Freiburg

Akbar Mikhak: The Noises and the Quiteness

Akbar Mikhak: The Noises and the Quiteness

Einen Überblick über die iranische Gegenwartskunst bietet die Stadt Freiburg (Baden-Württemberg). Nach Angaben der Veranstalter handelt es sich um die größte entsprechende Ausstellung in Deutschland. Unter dem Titel "iran.com - Iranische Kunst heute" präsentiert das Museum für Neue Kunst Arbeiten von 16 Künstlern. "iran.com ist eine Metapher, die den gesellschaftlichen Zustand des Landes beschreibt", erläutert Kuratorin Isabel Herda. Im abgeschotteten Iran spiele das Internet eine wesentliche Rolle für eine freie Kommunikation. Die Ausstellung ist bis zum 28. Januar geöffnet.

Laokoon im Vatikan

Laokoon-Gruppe

Laokoon-Gruppe in den Vatikanischen Museen

Anlässlich ihres 500. Jubiläums widmen die Vatikanischen Museen nun ihrem ersten Kunstwerk eine große Sonderausstellung. Am 14. Januar 1506 wurde auf dem Colle Oppio in Rom eine römische Marmor-Kopie der Laokoon-Gruppe gefunden und nur einen Monat später im Hof des päpstlichen Palastes aufgestellt. Dies gilt als der eigentliche "Geburtstag" der Museen. Bei der Skulptur des Laokoon handelt es sich um eine wertvolle Replik einer 200 vor Christus entstandenen griechischen Bronzeplastik, die nicht mehr erhalten ist. Dargestellt ist der verzweifelte Kampf des Priesters Laokoon, um sich und seine beiden Kinder aus dem tödlichen Würgegriff mehrerer Schlangen zu befreien. Die Ausstellung zeigt bis zum 28. Februar außer der Laokoon-Gruppe auch von ihr inspirierte Werke von Michelangelo bis Dalì.

Symbolbild Film Festival roter Teppich

Dossier KINO Favoriten: Die Besten des deutschen Films

Was sind die besten Dramen, die lustigsten Komödien, die Top-Schauspielerinnen und die größten Leinwandhelden? In der Serie "KINO Favoriten" präsentiert das DW-Filmmagazin seine ganz persönliche Auswahl.