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Nahost

Heilige Stätten im Heiligen Land

In Israel liegen die heiligen Stätten von Judentum, Christentum und Islam. Einige wird Papst Benedikt XVI. auf seiner Nahost-Reise besuchen. DW-WORLD.DE zeigt die wichtigsten religiösen Kultstätten im Heiligen Land.

Felsendom (Foto: AP)

Felsendom (Foto: AP)

Der Felsendom

Heilig ist Jerusalem für alle: Für Juden ist es die Stadt Davids und des Tempels, für Christen der Ort des Todes und der Auferstehung Jesu, für Muslime der Ort, an den Mohammed seine nächtliche Reise unternahm. Die goldene Kuppel des Felsendoms auf dem Tempelberg, genau an der Stelle, an der früher der jüdische Tempel stand, wirkt wie ein Wahrzeichen für die ganze Stadt. Dass es sich bei dem prächtigen Bauwerk aus dem 7. Jahrhundert um eines der Hauptheiligtümer des Islam handelt, macht seinen Status und die Frage der Zugänglichkeit zu einem der neuralgischen Punkte im Nahostkonflikt.

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Al-Aksa-Moschee (Foto: AP)

Die Al-Aksa-Moschee

Auch die Al-Aksa-Moschee ("Die ferne Kultstätte") wurde auf dem Tempelberg errichtet, im 8. Jahrhundert, knapp 80 Jahre nach Mohammeds Tod. Dabei wurde die dort stehende christliche Basilika St. Maria in eine Moschee umgewandelt, und der Bau erhielt statt des Kirchendachs die typische Kuppel. Heute ist sie die drittwichtigste Moschee des Islam. Die israelischen Behörden haben auch Nicht-Muslimen den Zugang zu diesem Heiligtum gestattet, eine Entscheidung, die bei Muslimen für großen Ärger sorgte.

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Klagemauer (Foto: dpa)

Die Klagemauer

An der Stelle des Felsendoms und der Al-Aksa-Moschee stand bis zu seiner Zerstörung im Jahr 70 der zweite jüdische Tempel, von dem heute nur noch die westliche Stützmauer, die Klagemauer, erhalten ist. Für die Juden ist dies der Ort, an dem die Geschichte untrennbar mit ihrem Glauben verbunden ist. Heute ist diese Westmauer das höchste Heiligtum des Judentums.

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Das Grab der Patriarchen (Foto: AP)

Das Grab der Patriarchen

Das Grab der Patriarchen in Hebron ist der Überlieferung nach die Grabstätte von Abraham, Isaak und Jacob und ihrer Frauen Sarah, Rebecca und Lea - und eine wichtige religiöse Stätte Israels in der West Bank. Es ist von dicken Mauern umgeben, die unter König Herodes errichtet wurden. Die Stätte, an der seit Jahrhunderten eine Moschee steht, wird sowohl von Juden wie auch von Moslems beansprucht. Die Muslime verehren den ersten Sohn Abrahams, Ismael, als ihren Stammvater.

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Herodium (Foto: AP)

Der Palast des Herodes

Vor mehr als 2000 Jahren errichtete König Herodes auf einem Hügel südlich von Jerusalem, nicht weit entfernt von Hebron, eine Palast- und Festungsanlage. Dort entdeckten israelische Archäologen im Jahr 2007 das Grab von König Herodes. Der Name Herodes ist sowohl mit dem Bericht des Neuen Testaments über den – historisch nicht nachgewiesenen - Kindermord von Bethlehem als auch mit dem Ausbau des Tempels von Jerusalem verbunden. Unter Herodes wurde die Stadt zur prächtigen Residenz ausgebaut. Diese Aufnahme zeigt das Herodium aus der Luft.

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Palast des Hisham (Foto: dpa)

Jericho, der Palast des Hisham

Es ist keine heilige Stätte, aber eine der ältesten Städte der Welt: Nach dem Buch Josua wurde Jericho bei der Landnahme Kanaans als erste Stadt westlich des Jordan von den Israeliten erobert und zerstört. Auch im Neuen Testament ist mehrfach von Jericho die Rede. Vom Palast des Hisham sind seit einem Erdbeben im Jahr 747, kurz nach seiner Erbauung, nur noch Ruinen zu sehen. Die großzügige Anlage war ursprünglich als Wintersitz für die Kalifen der Omajaden-Dynastie errichtet worden.

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Garten Eden (Foto: akg-images)

Das Tor zum Garten Eden

Das Tor zum Garten Eden liegt - so der Talmud - in Bet Shean. Der Ruinenhügel hat 28 Siedlungsschichten und ist seit mehr als 2000 Jahren besiedelt. Die kleine Stadt Bet Shean befindet sich nahe des See Genezareth in einem fruchtbaren und wasserreichen Tal.

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Katharinenkloster (Foto: picture-alliance)

Der Berg Sinai

Auf dem Berg Sinai hat Moses der Bibel zufolge die Zehn Gebote empfangen. Das im 6. Jahrhundert erbaute byzantinische Kloster liegt am Fuß des Berges in Ägypten. Heute ist das Katharinenkloster griechisch-orthodox. Hier befand sich angeblich der brennende Dornbusch, in dem sich Gott Moses offenbarte.

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Ölberg (Foto: dpa)

Der Ölberg

Der auch Olivenberg genannte Hügel nimmt in der Tradition aller drei Religionen eine besondere Stellung ein: Die Juden haben an dieser alten Pilgerstätte ihren wichtigsten Friedhof. Nach christlicher Überlieferung weinte hier Jesus über eine prophetische Vision, bei der er Jerusalem in Ruinen sah. Und von der Höhe des Ölbergs aus stieg er der Tradition nach in den Himmel auf. Die Muslime glauben, dass das Kidrontal der Ort des letzten Gerichts sei; nach ihrer Vorstellung wird in der Endzeit ein Seil vom Tempelberg zum Ölberg gespannt, über das die Gerechten hinübergehen werden.

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Gethsemane (Foto: AP)

Der Garten Gethsemane

Am Fuß des Ölbergs, im Garten Gethsemane ("Ölpresse") betete Jesus vor seiner Festnahme. In der Zeit vor Ostern ist der alte Olivenhain, in dem Jesus der Tradition nach durch den Judas-Kuss verraten wurde, eine Wallfahrtsstätte für viele Pilger.

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Mosaik (Foto: akg-images)

Die Brotvermehrung am See Genezareth

1982 wurde anstelle der alten Brotvermehrungskirche in Tabgha, am Nordwestufer des Sees Genezareth, eine neue Benediktinerkirche errichtet. Viele Pilgergruppen besuchen diesen Ort, wo schon vor über 1500 Jahren eine Kirche an die "Speisung der Fünftausend" durch Jesus erinnerte. Das Bodenmosaik vor dem Altarstein mit seiner Brot- und Fisch-Symbolik ist alt; es wurde um 480 gelegt.

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Verkündigungsbasilika (Foto: dpa)

Die Verkündigungsbasilika in Nazareth

In Nazareth, wo nach der Überlieferung das Haus Marias stand und der Verkündigungsengel zu ihr kam, steht die 1969 geweihte katholische Verkündigungsbasilika. Sie trägt die Aufschrift "Hic verbum caro factum est" – "Hier ist das Wort Fleisch geworden".

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Geburtskirche (Foto: dpa)

Die Geburtskirche in Bethlehem

Diese älteste erhaltene Kirche des Heiligen Landes erinnert an die Geburt Jesu. An der Stelle, wo die Krippe gestanden haben soll, ließ der römische Kaiser Konstantin I. um 330 eine Basilika bauen; im 6. Jahrhundert wurde die Geburtskirche errichtet. Die eigentliche Geburtstätte befindet sich der Überlieferung zufolge in einer Grotte unterhalb des Chores. Nach der Kreuzfahrerzeit gingen einzelne Teile des Sakralbaus in die Verwaltung der griechisch-orthodoxen, der armenisch-orthodoxen und der römisch-katholischen Kirche über. 2008 kamen 1,3 Millionen Pilger und Touristen in die Geburtsstadt Jesus, so viele wie noch nie. Für israelische Bürger ist aber seit sechs Jahren aus Sicherheitsgründen der Besuch der Autonomiegebiete, also auch Bethlehems, verboten.

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Grabeskirche (Foto: Bildagentur hüber)

Die Grabeskirche

Die Grabeskirche in Jerusalem gilt als das wichtigste Heiligtum des Christentums. Hier finden sich mit der Kreuzigungsstätte und dem Grab die letzten Stationen des Leidenswegs Jesu unter dem Dach einer Basilika. Traditionell feiern Gläubige dort auch das Osterereignis: die Auferstehung Christi. Auf Initiative von Kaiser Konstantin wurde im Jahr 326 mit dem Bau der Grabeskirche begonnen. Den Besitz der Kirche teilen sich insgesamt sechs christliche Konfessionen. Den Schlüssel zum heute einzigen Zugang der Grabeskirche verwaltet traditionsgemäß eine muslimische Familie.

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Schrein und der Garten der Baha'i (Foto: AP)

Der Schrein und der Garten der Baha'i

Neben den heiligen Stätten der Juden, Moslems und Christen finden sich in Israel, das nur wenig größer als das Bundesland Hessen ist, Kultstätten weiterer Religionen. Der Schrein der nach-islamischen Offenbarungsreligion Baha’i in Haifa wurde zum Gedenken an einen der Märtyrer der Baha’i-Religion errichtet. Und im Garten der Baha’i in Akko befindet sich das Grab des Religionsstifters, Bah’a U’llah – das bedeutendste Heiligtum dieser Religion. 2008 hat die UNESCO die heiligen Pilgerstätten der Baha’i in Haifa zum Weltkulturerbe ernannt.

Autorin: Sabine Peschel

Redaktion: Dirk Eckert