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Aktuell Deutschland

Heftige Gewitter bundesweit

Blitze, Donner, Wind und Regen - wieder haben Sommergewitter in vielen Bundesländern Polizei und Feuerwehren in Atem gehalten. Tausende Notrufe gingen ein, doch das große Chaos blieb aus.

Betroffen waren vor allem Teile Nordrhein-Westfalens und der Südosten Deutschlands. Gegen 4.00 Uhr hob der Deutsche Wetterdienst alle Unwetterwarnungen auf.

Reisende mussten wegen der Gewitter mit einigen Behinderungen zurecht kommen. Am Flughafen Frankfurt fielen nach Polizeiangaben 27 Flüge aus, 25 Maschinen wurden zu anderen Flughafen umgeleitet. Ein durch einen Blitzschlag umgestürzter Baum störte den Zugverkehr zwischen Essen und Bochum. Züge wurden teils über Gelsenkirchen umgeleitet, es gab Verspätungen.

Kaum Verletzte

In Mügeln im Norden Sachsen wurden mehrere parkende Autos durch umstürzende Bäume beschädigt. In Kaiserslautern war eine Straße am Stadtrand mehrere Stunden gesperrt, weil eine Schlammlawine auf die Fahrbahn gespült worden war.

In Sachsen-Anhalt wurden Teile der Stadt Aschersleben überflutet. Die Kanalisation habe die starken Regenfälle nicht bewältigen können, sagte ein Sprecher der Polizei in Bernburg (Saale).

Uni-Hörsaal geräumt

An der Dortmunder Universität stürzten Teile einer Zwischendecke ein. Dabei sei niemand verletzt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Feuerwehr habe Studenten gebeten, das Gebäude zu verlassen, den Strom abgestellt und Wasser aus dem Keller abgepumpt.

Auch in Oberbayern, der Oberpfalz und in Unterfranken gab es erhebliche Schäden nach der Überflutung von Straßen und Kellern. Auch in Teilen Ostthüringens stürzten Bäume um, liefen Keller voll und wurden Straßen überschwemmt, teilte die Polizei mit.

Nächste Gewitterfront

Heftige Gewitter zogen am Donnerstag auch über Thüringen hinweg. In Teilen Ostthüringens stürzten Bäume um, liefen Keller voll und wurden Straßen überschwemmt, wie die Polizei mitteilte. Im Raum Rudolstadt fiel zeitweise der Strom aus. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Leipzig kamen innerhalb von nur einer Stunde teils mehr als 30 Liter pro Quardatmeter Regen vom Himmel.

Auch in den nächsten Tagen soll sich die Serie der Sommergewitter fortsetzen. "Da könnte wieder einiges volllaufen", sagte ein Sprecher vom Wetterdienst Essen. Die Luft kühle sich vorerst kaum ab. "Deshalb kann es jederzeit wieder losgehen."

li/hp (dpa)

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