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Reise

Hauptsache Fußball

An zwei Sachen kommt man in Dortmund nicht vorbei: dem Logo der Union-Brauerei und dem Fußballverein Borussia Dortmund. Die eine existiert nicht mehr, die andere ist das Lebenselixier der Stadt.

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Die Fans von Borussia Dortmund hoffen auf die Meisterschaft

Meisterfeier in Dortmund

Eine Stadt feiert: Borussia Dortmund wurde 2002 Deutscher Meister

Ankunft Dortmund-Hauptbahnhof. Der Blick schweift über den Vorplatz. Geschichte und Gegenwart der Stadt sind präsent: Links am Horizont ragt das riesige "Union"-Logo in den Himmel und zeugt von Dortmunds Ruf als Bierstadt. Die Brauerei ist verkauft und steht leer. Davor liegt das Hochhaus des Harenberg-Verlages, genutzt vom Verlag und neuen Dienstleistungsunternehmen. Blickt man geradeaus, fallen einfache Geschäftshäuser aus den 1950er-Jahren auf. Rechts daneben liegt ein riesiges halbrundes Gebäude aus Stahl und Glas, die neue Stadt- und Landesbibliothek. Der erste Blick trügt nicht: Dortmund befindet sich im Umbruch.

Eine Stadt sucht ein neues Profil

Die Dortmunder haben es nicht leicht: Schon einmal haben sie ihre Stadt neu aufbauen müssen. Im Zweiten Weltkrieg zerstörten Bomben die Innenstadt und die Industriestandorte fast vollständig. In den 1950er-Jahren wurde alles neu errichtet. In den 1980er-Jahren ging es mit dem Kohlebergbau im wahrsten Sinne des Wortes abwärts. Im letzen Stahlofen erlosch das Feuer im Jahr 2001. Dortmund musste sich wieder einmal selber finden.

Die Dortmunder und ihr Wahrzeichen



Fußball-WM 2006 Dortmunder Westfalenstadion Stadion Fußball

Das Dortmunder Stadion

Auch wenn viele Dortmunder heute in neuen Bereichen, wie z.B. der Informationstechnik oder im Dienstleistungsbereich arbeiten, den Menschen fällt der Wechsel vom "Kumpel", der unter Tage gearbeitet hat, zum Bürger der Informationsgesellschaft nicht leicht. Kein Wunder also, dass die Dortmunder - das sind immerhin 600.000 Menschen - sich mit traditionellen Wahrzeichen ihrer Stadt identifizieren: dem Westfalenpark, der Westfalenhalle und natürlich dem "Signal Iduna Park" (so heißt das Westfalenstadion seit Ende 2005), Spielstätte des Fußballvereins Borussia Dortmund.

Fußball und Kultur

Beim Heimspiel der Borussia sind die Straßen leer gefegt. Die Fans treffen sich in der Südtribüne. Borussia Dortmund lässt die Fußballherzen der Region höher schlagen. Auch für neue Einwohner ist die Begeisterung ansteckend und das erste schwarz-gelbe T-Shirt hängt schnell im Schrank. Fußball ist in Dortmund Freizeitspaß, und über Fußball kommt man mit jedem ins Gespräch, seit dem Jahr 2000 übrigens nicht nur über die Spiele: Die Borussia ist als erster Bundesligaverein an die Börse gegangen.

Gesprächsthema Nummer eins

Dortmund, Stadtmitte

Gebäude in der Stadtmitte von Dortmund, links das historische Rathaus

Zurück zum Bahnhof. Vom Vorplatz aus überquert man den Ring-Wall, der das Stadtzentrum umgibt. Das Zentrum wird von den Fußgängerzonen so gegliedert, dass sich jeder leicht zurechtfindet. Neben den üblichen großen Kaufhäusern auf der Haupteinkaufsstraße sind in den Seitenstraßen viele kleine Boutiquen zu entdecken. Die Lokale auf dem Alter Markt laden zum Entspannen ein. Im Sommer stehen die Tische draußen und bis in die späten Abendstunden ist die Innenstadt lebendig. Gesprächsthema Nummer eins, das ist garantiert, ist der Fußball. (pg/campus-germany)

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