Hat die Welt aus der Pleite von Lehman Brothers (nichts) gelernt? | Fokus Amerika | DW | 15.09.2009
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Fokus Amerika

Hat die Welt aus der Pleite von Lehman Brothers (nichts) gelernt?

Am 15.September 2008 ging die vor mehr als 150 Jahren von deutschen Einwanderern gegründete Investment-Bank Lehman Brothers pleite - und löste damit die weltweite Finanzkrise aus.

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Es war gleichzeitig der größte Zusammenbruch eines US-amerikanischen Unternehmens aller Zeiten.

Vom Saulus zum Paulus

Es gibt durchaus auch Menschen, die den Ratschlag des US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama befolgen und ihre Lehren aus dem Lehman-Debakel gezogen haben. So zum Beispiel eine ehemalige Bankmanagerin aus Baltimore, die jetzt den Opfern ihrer Ramsch-Kredite hilft.

Brasilien trotzt der Finanzkrise

Die Lehman-Pleite riss aber nicht nur die USA, sondern die ganze die Welt in eine tiefe Krise. Auch das prosperierende Brasilien blieb von den Auswirkungen nicht verschont. Aber weil es mit staatlichen Maßnahmen gelang, vor allem den Konsum anzukurbeln und Investitionen zu stützen, hielt sich das größte Land Lateinamerikas erstaunlich gut über Wasser. Vor einer Woche wurde - nach einer kurzen Rezession - sogar wieder ein Wachstum vermeldet.

Redaktion: Oliver Pieper

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