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Wirtschaft

Haribo baut Fabrik in den USA

Deutsche Goldbären bald auch aus den USA: Der Süßwarenhersteller Haribo hat keine Angst vor der Wirtschaftspolitik von Donald Trump und startet eine eigene Produktion in den Vereinigten Staaten.

Die Fabrik soll in Kenosha in Wisconsin entstehen, wie das Unternehmen mitteilte. Gouverneur Scott Walker schrieb auf Twitter, er sei "froh, ankündigen zu können", dass Haribo seinen Bundesstaat als Standort für "sein Nordamerika-Hauptquartier ausgesucht" habe.

Die Bonner würden rund 400 Arbeitsplätze in der zwischen Chicago und Milwaukee gelegenen Stadt schaffen, 242 Millionen Dollar (224 Millionen Euro) sollen investiert werden. Produktionsstart sei 2020. Die Haribo-Zentrale in Bonn wollte hierzu noch keine Details nennen.

Die Entscheidung für Kenosha sei nach einem "aufwendigen Auswahlverfahren" gefallen, erklärte ein Vertreter von Haribo laut Mitteilung. Firmenchef Hans-Guido Riegel sagte, man sei in den USA derzeit das am schnellsten wachsende Süßwaren-Unternehmen. Der geplante Standort biete ideale Voraussetzungen, um diese Entwicklung auf dem wichtigen US-Markt fortzusetzen. Er liegt im Wahlbezirk des Vorsitzenden des Repräsentantenhauses in Washington, des Republikaners Paul Ryan.

zdh/dk (dpa)