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Pressemitteilungen

Hans-Joachim Otto: In Berlin „stehen abendländische Errungenschaften auf dem Spiel“

Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien im Interview von DW-RADIO

Der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien, Hans-Joachim Otto (FDP), hat die von der Deutschen Oper Berlin abgesetzte Inszenierung der Mozart-Oper ‚Idomeneo’ als „schwerwiegenden Vorgang“ bezeichnet. In einem Interview von DW-RADIO sagte Otto: „Es geht um die Sicherung der Kunst- und Meinungsfreiheit. Hier stehen abendländische Errungenschaften auf dem Spiel.“

Zugleich forderte der FDP-Politiker Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) auf, „bei der am Mittwoch in Berlin beginnenden Islamkonferenz die aus Angst vor möglichen Störungen abgesetzte Oper zur Sprache zu bringen. Es wäre sehr wünschenswert, wenn es zur Sicherung der Kunstfreiheit in Deutschland und Europa jetzt einen Aufstand der Aufgeklärten unter Einbeziehung von Muslimen gibt“, so Otto zur Deutschen Welle. Christen und Muslime sollten die Aufführung der Oper ‚Idomeneo’ „ge-meinsam ansehen und anschließend darüber diskutieren. Das wären positive Signale, um das Zusammenleben der Kulturen und Religionen in Deutschland zu fördern.“

26. September 2006
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