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Pressemitteilungen

Hans Blix: "Waffeninspektoren noch nicht am Ende ihres Weges"

UN-Chefinspektor im Interview mit DW-TV

Die im Irak eingesetzten Waffeninspektoren der UN sind nach Ansicht ihres Leiters Hans Blix "noch nicht am Ende ihres Weges angelangt". Sie seien in der Lage, die Gefahr, die vom Irak ausgehe, "effektiv einzudämmen". Allerdings müsse der Irak eine Antwort auf die "offenen Fragen nach dem Verbleib von Milzbranderregern, VX-Gas und Scud-Raketen" finden. Das sagte Hans Blix in einem Interview mit DW-TV. "Wir behaupten nicht, dass sie dies haben. Wir haben nichts davon gesehen. Aber die Berichte aus Irak und die Beweise, die vorliegen, reichen nicht aus, um diese Möglichkeit auszuschließen", sagte Blix im deutschen Auslandsfernsehen weiter.

Mit Blick auf die von den USA für Mittwoch im Sicherheitsrat angekündigten geheimdienstlichen Informationen erklärte Blix, er glaube nicht, dass US-Außenminister "Colin Powell irgendwelche Stellen nennen wird, an denen Massenvernichtungswaffen versteckt sein könnten". Hans Blix: "Wie auch immer, die Fakten sollten für sich sprechen, und wenn sie es nicht tun, dann wird das auch seinen Einfluss haben." Man wolle sich nicht "auf eine Quelle verlassen und dann möglicherweise getäuscht werden, wer auch immer diese Informationen zur Verfügung gestellt haben mag." Der UN-Chefinspektor sagte auf DW-TV weiter, er glaube nicht, "dass das Rennen schon entschieden ist".

4. Februar 2003
028/03

  • Datum 04.02.2003
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  • Permalink http://p.dw.com/p/3EbB
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