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Fußball

Hannover und St. Pauli ausgeschieden

In der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals sind die Erstligisten FC St. Pauli und Hannover 96 gescheitert. Souverän dagegen die weiteren Bundesligisten: Vor allem Bayer Leverkusen feierte mit 11:1 ein Schützenfest.

Fußball DFB-Pokal 1. Runde - Rot-Weiss Ahlen - Werder Bremen in Ahlen: Bremens Claudio Pizarro (M) erzielt mit einem Schuss zwischen Ahlens Christian Alder (l) und Ebewa - Yam Mimbala (r) hindurch das 1:0 (Foto: dpa)

Pizarro wieder treffsicher

DFB-Pokal 1. Runde - FK Pirmasens 03 - Bayer 04 Leverkusen in Pirmasens: Julian Graf (l) von Pirmasens und Stefan Kießling von Leverkusen im Zweikampf um den Ball (Foto: dpa)

Leverkusen in Torlaune

Der FC St. Pauli und Hannover 96 sind als erste Bundesligisten in der 1. Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Der Aufsteiger aus Hamburg unterlag am Samstag (14.08.2010) beim Regionalligisten Chemnitzer FC mit 0:1 (0:1). Hannover verlor beim Regionalligisten SV Elversberg mit 4:5 (0:0) nach Elfmeterschießen. Die restlichen Erstligisten lösten ihre Aufgaben relativ souverän. Werder Bremen siegte 4:0 (1:0) bei Rot Weiß Ahlen, Bayer Leverkusen gewann 11:1 (1:0) beim Oberligisten FK Pirmasens. Ebenfalls keine Mühe hatten 1899 Hoffenheim beim 4:0 (4:0) bei Hansa Rostock und Borussia Dortmund beim 3:0 (2:0) bei Wacker Burghausen. Der VfB Stuttgart zitterte sich zum 2:1 (2:1) beim SV Babelsberg 03, der SC Freiburg quälte sich zum 1:0 (1:0) beim FC Oberneuland. Borussia Mönchengladbach triumphierte mit 3:1 (1:0) bei Erzgebirge Aue. Außerdem verloren der SC Verl gegen 1860 München 1:2 (0:1) und der SC Pfullendorf gegen Hertha BSC 0:2 (0:0). Eintracht Braunschweig unterlag der SpVgg Greuther Fürth 1:2 (0:0) nach Verlängerung, der SV Sandhausen dem FC Augsburg mit 1:3 (3:3,2:1) im Elfmeterschießen.

St. Pauli und Hannover blamieren sich

Bundesliga-Aufsteiger FC St. Pauli hat sich in seinem ersten Saison-Pflichtspiel blamiert und ist in der ersten Pokal-Runde ausgeschieden. Nach einer enttäuschenden Leistung verlor das Team von Trainer Holger Stanislawski beim Viertligisten Chemnitzer FC 0:1. Bereits im vergangenen Jahr hatten sich die Hamburger zum Auftakt des Pokalwettbewerbs schwer getan. Damals setzten sie sich erst nach Verlängerung 2:0 gegen den Fünftligisten FC Villingen durch.

Der Chemnitzer Torschütze Andreas Richter (2.v.l.) jubelt in Chemnitz während des DFB-Pokalspiels zwischen dem Chemnitzer FC und FC St. Pauli nach seinem Treffer zum 1:0 (Foto: AP)

Chemnitz überrascht gegen Aufsteiger St. Pauli durch Richters Tor (2.v.l.)

Für den Pokal-Halbfinalisten von 1993 aus Chemnitz war es der erste Einzug in die zweite Runde seit der Saison 1999/2000. Kapitän Andreas Richter (5.) erzielte das Siegtor vor 10.431 Zuschauern im Stadion an der Gellertstraße, der höchsten Besucherzahl seit mehr als zehn Jahren in Chemnitz.

Hannover 96 hat aus der peinlichen Pokalpleite des vergangenen Jahres nichts gelernt und sich erneut im ersten Pflichtspiel der Saison aus dem Pokal verabschiedet. Der Bundesligist, der vor einem Jahr in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Regionalligisten Eintracht Trier verloren hatte, unterlag nach torlosen 120 Minuten mit 4:5 im Elfmeterschießen beim Trierer Ligakonkurrenten SV Elversberg. Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Elversbergs Aydin Zeric.

Bayer feiert Schützenfest

Bayer Leverkusen, das ohne den weiter verletzten Neuzugang Michael Ballack antrat, tat sich beim Oberligisten FK Pirmasens lange schwer. Erst Nationalspieler Stefan Kießling brach in der 36. Minute den Bann und traf zur 1:0-Führung. Nach der Halbzeitpause legte Bayer einen Gang zu und feierte durch drei Treffer von Patrick Helmes, je zweimal Sidney Sam und Eren Derdiyok sowie Kießling, Renato Augusto und Arturo Vidal einen ungefährdeten Sieg. Den Ehrentreffer für den völlig überforderten FKP erzielte Sebastian Reich.

Pokalschreck Osnabrück draußen

Fußball DFB-Pokal 1. Runde - Vfl Osnabrück gegen den 1. FC Kaiserslautern in Osnabrück: Die Mannschaft des 1. FCK jubelt nach der Verlängerung über ihren 2:3-Sieg und den Einzug in die nächste Pokalrunde (Foto: dpa)

Lauterer Jubel in Osnabrück

Bereits am Freitag hatte der 1. FC Kaiserslautern bei Zweitliga-Aufsteiger und Pokalschreck VfL Osnabrück erst nach Verlängerung mit 3:2 (1:1,1:0) gewonnen. Souverän dagegen war die Vorstellung von Eintracht Frankfurt. Beim drei Klassen tiefer spielenden SV Wilhelmshaven gewannen die Hessen mit 4:0 (2:0).

In den zwei Zweitliga-Duellen setzte sich der FSV Frankfurt mit 2:0 (0:0) gegen den SC Paderborn durch, und der FC Ingolstadt ist ebenfalls mit einem 2:0 (1:0) gegen Karlsruhe eine Runde weiter. Für den VfB Lübeck ist dagegen Schluss: Der Regionalligist unterlag dem MSV Duisburg aus der zweiten Liga ebenfalls mit 0:2 (0:0). Es gab auch ein Elfmeterschießen, und zwar zwischen Drittligist Jahn Regensburg und Arminia Bielefeld aus der zweiten Liga. Dort setzten sich die Gäste am Ende mit 6:5 (1:1,1:1) durch.

Bayern und Schalke erst am Montag

Das ganz große Los hat der TSV Germania Windeck gezogen. Die Amateure aus dem Rhein-Sieg-Kreis bekommen es am Montag mit dem Titelverteidiger zu tun: "Bayern München - das ist galaktisch. Schalke war beim 0:4 vor einem Jahr unser Jahrhundertspiel, das gegen die Bayern wird zu unserem Jahrtausendspiel", sagte Heinz Georg Willmeroth, Präsident des Vereins aus der fünften Liga vor der Partie in Köln. Vizemeister Schalke 04 muss bei Drittliga-Aufsteiger VfR Aalen aus Baden-Württemberg antreten - "das Sahnehäubchen nach unserem Aufstieg", sagte VfR-Sprecher Sebastian Gehring.

Autor: Arnulf Boettcher
Redaktion: Olivia Fritz

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