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Fußball

Hannover und Schalke wollen in die K.o.-Phase

In der Europa League können Hannover und Schalke vorzeitig den Einzug in die nächste Runde schaffen. 96 muss am 5. Gruppen-Spieltag in Belgien bei Standard Lüttich ran. S04 empfängt Steaua Bukarest aus Rumänien.

Die UEFA Europa League ist neben der UEFA Champions League der zweite von der UEFA durchgeführte Europapokalwettbewerb für Fußballmannschaften. Sie wurde 1971 unter dem Namen UEFA Cup, zu Deutsch UEFA-Pokal, als dritter Europapokalwettbewerb begründet und ursprünglich in allen Runden im K.-o.-System mit Hin- und Rückspielen ausgetragen.

Hannover 96 ist in der Europa League noch ungeschlagen und kann bei Standard Lüttich den Einzug in die K.o.-Runde vorzeitig perfekt machen.

Hannovers Konstantin Rausch (r.) schiesst neben Lüttichs Dan Opare den Ball (Foto: Nigel Treblin/dapd)

Konstantin Rausch (r.) und Lüttichs Dan Opare im Hinspiel

Schon ein Remis am Mittwoch (30.11.2011, 21.05 Uhr MEZ) beim belgischen Pokalsieger - von einem 0:0 abgesehen - reicht den Niedersachsen zur Qualifikation für die Zwischenrunde im Februar 2012.

Trainer Mirko Slomka zeigte sich vor dem zweitletzten Gruppenspiel ehrgeizig und formulierte forsch: "Unser Ziel ist, dass wir als Gruppen-Erster weiterkommen." Platz eins würde leichtere Gegner im kommenden Jahr versprechen. "Wir können uns mit dem Weiterkommen für eine herausragende Leistung auf internationaler Bühne belohnen", sagte Slomka: "Sechs ungeschlagene Spiele haben auch das Selbstvertrauen der Mannschaft gestärkt, sie hat weiter Lust auf Europa."

Slomka hat die Qual der Wahl

Trainer Mirko beobachtet das Spiel seiner Hannoveraner (Foto: AP Michael Sohn)

Trainer Mirko Slomka ist sich der Stärke Lüttichs bewusst

Personell kann der 96-Trainer in Lüttich aus dem Vollen schöpfen, alle Stammspieler sind gesund. Die zuletzt in der Bundesliga gesperrten Lars Stindl und Didier Ya Konan dürfen internatonal spielen und ermöglichen Slomka die freie Wahl.

"Die Aufgabe in Lüttich ist schwierig, aber wir können auch dort bestehen, wenn wir ähnlich konzentriert wie in Sevilla und Kopenhagen auftreten", sagte Slomka, dessen Team in der Liga zuletzt schwächelte und nach dem Sieg gegen Bayern München in vier Punktspielen lediglich zwei Punkte holte. Lüttich trumpfte hingegen in den zurückliegenden Wochen in der belgischen Liga auf, gewann unter anderem sieben von acht Partien im Maurice-Dufrasne-Stadion. "Die Heimbilanz ist beeindruckend", sagte Slomka. "Von uns wird eine 90-minütige Topleistung verlangt, um dort etwas mitzunehmen." Am letzten Spieltag der Gruppenphase erwarten die Hannoveraner am 15. Dezember die Mannschaft von Worskla Poltawa aus der Ukraine.

Schalke vor dem entscheidenden Schritt

Lewis Holtby von Schalke 04 (l.) und Bukarests Cristian Tanase kämpfen im Hinspiel um den Ball (Foto: Vadim Ghirda/AP/dapd)

Lewis Holtby (l.) und Bukarests Cristian Tanase im Hinspiel

Schalke 04 steht vor der Aufgabe, die Niederlage im Revierderby bei Borussia Dortmund abzuhaken und auf dem internationalen Parkett der Europa League die Weichen für das Weiterkommen zu stellen. Die "Königsblauen" haben am fünften Spieltag der Gruppenphase Steaua Bukarest zu Gast. Mit einem Erfolg am Donnerstag (01.12.2011, 19.00 Uhr MEZ) gegen den rumänischen Pokalsieger können die Gelsenkirchener vorzeitig das Ticket für die K.o.-Runde buchen. Mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und damit acht Punkten liegt Schalke derzeit an der Spitze der Gruppe J, Maccabi Haifa mit sechs und Bukarest mit fünf Punkten folgen dahinter. Das erste Aufeinandertreffen zwischen Schalke und Bukarest Mitte September in Rumänien endete torlos.

Nur nicht wie gegen Larnaka

Schalkes Trainer Huub Stevens (r.) und die Assistenten Markus Gisdol (M.) und Seppo Eichkorn beobachten die Partie gegen AEK Larnaka kritisch (Foto: Friso Gentsch dpa/lnw)

Trainer Huub Stevens (r.) war gegen Larnaka "not amused"

Für den FC Schalke gilt es vor den eigenen Zuschauern in der heimischen Fußball-Arena Wiedergutmachung zu betreiben, schließlich kam das Team von Trainer Huub Stevens in der letzten Partie gegen den zypriotischen Vertreter AEK Larnaka nicht über ein enttäuschendes 0:0 hinaus. "Ich bin in der Kabine deutlich geworden, die Ansprache war kurz und knackig", sagte Stevens nach der uninspirierten Vorstellung.

Diesmal muss der Niederländer auf die Langzeitverletzten Benedikt Höwedes, Peer Kluge, Jefferson Farfan und Torhüter Ralf Fährmann verzichten. Am letzten Spieltag der Gruppenphase geht es für S04 am 14. Dezember dann nach Haifa. Ein mögliches "Endspiel" um den Einzug in die nächste Runde wollen die Schalker um jeden Preis vermeiden.

Autor: Calle Kops (mit sid und dpa)

Redaktion: Arnd Riekmann

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