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Fußball

Hannover schlägt Hertha

Zum Auftakt des 11. Spieltages gewinnt Hannover bei Hertha BSC und setzt sich in der Spitzengruppe der Tabelle fest. Die Berliner dagegen treten auf der Stelle und rutschen ab. Der Mann des Spiels kommt aus Japan.

In einer über weite Strecken ereignisarmen Partie siegte Hannover 96 mit 2:0 (1:0) gegen eine schwache Hertha aus Berlin. Mann des Abends war der Japaner Hiroshi Kiyotake, der zunächst die Führung durch Jimmy Briand kurz vor der Pause (44. Minute) vorbereitete und im zweiten Durchgang höchstpersönlich für den 2:0-Endstand (76.) sorgte.

"Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen. Vor allen Dingen defensiv hat sie sehr viel Solidarität gezeigt und nur wenig zugelassen", sagte H96-Trainer Tayfun Korkut. Für Hannover war es der dritte Erfolg in der Bundesliga in Folge. Mit nun 19 Punkten auf dem Konto setzt sich das Team von Trainer Tayfun Korkut im oberen Tabellendrittel fest, Hertha dagegen taumelt in Richtung Abstiegszone. "Wir haben heute nicht die Leistung abrufen können wie in den letzten drei Heimspielen. Es fehlte am Glauben, ein gutes Ergebnis zu erzielen", resümierte Hertha-Coach Jos Luhukay.

Hannover mit besserem Start

Eine Partie mit vielen Zweikämpfen und am Ende einem verdienten Sieger. (Foto: Getty)

Eine Partie mit vielen Zweikämpfen

Vor 38.000 Zuschauern war Hannover zunächst die druckvollere Mannschaft, die deutlich mehr ins Spiel investierte. Hertha, offenbar etwas überrascht vom forschen Auftritt der Gäste, wirkte nervös und brachte sich durch leichte Abspielfehler im Aufbau selbst in Gefahr. Die ersten kleinen Chancen des Spiels gehörten demnach auch den Niedersachsen, doch Berlins Schlussmann Thomas Kraft konnte die Angriffe zunächst problemlos entschärfen. Im Laufe der ersten Halbzeit stabilisierte sich der Gastgeber aber.

Angefeuert von den Hertha-Fans brachte die Elf von Trainer Luhukay den Ball in die Gefahrenzone der 96er, doch weder Genki Haraguchi, noch Salomon Kalou konnten den Ball im Tor von Ron-Robert Zieler unterbringen. Kurz vor der Pause zeigte sich dann noch einmal Hannover vor dem Tor der Gastgeber: Nach einer Ecke von Kiyotake kam Briand aus acht Metern frei zum Schuss und erzielte die 1:0-Führung für die Korkut-Elf. Kurz danach war Pause, in welche die Berliner Fans ihre Spieler mit Pfiffen verabschiedeten.

Kiyotake mit dem Schlusspunkt

Auch in der 2. Halbzeit war Hannover zunächst die spielbestimmende Mannschaft. Wie schon in den ersten 45 Minuten, war es Bittencourt, der für Gefahr vor dem Tor der Gastgeber sorgte. Die Begegnung wurde in der Folge zunehmend hektischer und immer wieder von kleinen Fouls unterbrochen - nur wenig Spielfluss war im Berliner Olympiastadion zu sehen. Und dann fiel doch noch ein Tor. Nach einem Fehler der Berliner Hintermannschaft, schnappte sich Kiyotake den Ball und erzielte das 2:0 nach einem starken Dribbling.

Weitere Informationen zu den anderen Partien gibt es

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