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Fußball

Hannover punktet sich auf Platz drei

Hannover siegt und schleicht sich in der Tabelle unter die Top-Drei und der S04 kann erneut nicht gewinnen. Genauso wie auf Schalke dürfte die Abstiegsangst in Köln, Mönchengladbach und Kaiserslautern langsam zunehmen.

Hannovers Konstantin Rausch (v.l.), Manuel Schmiedebach, Torschuetze Diedier Ya Konan und Sergio Pinto jubeln nach dem Treffer zum 2:0. (Foto: Joerg Sarbach/dapd)

Die 96èr feiern Ya Konan (m.) nach seinem Treffer zum 2:0

Kölns Trainer Zvonimir Soldo (l.) und Kölns Co-Trainer Michael Henk warten auf der Trainerbank auf den Spielbeginn. (Foto: Joerg Sarbach/dapd)

Es wird einsamer um Kölns Trainer Zvonimir Soldo (l.)

Alle reden vom FC Schalke 04, der sich unter Trainer Felix Magath auch am 9. Spieltag in der Bundesliga weiter abmüht. Dabei scheint keiner das Team von Trainer Mirko Slomka zu bemerken: Hannover 96 bezwang den 1. FC Köln mit 2:1 (2:0) und kehrte damit nach zuvor zwei Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur zurück. In der Tabelle bedeutet das zumindest vorübergehend sogar Rang drei. Dennoch blieb Slomka nach dem Erfolg bescheiden: "Heute haben wir zwar nicht so überragend toll gespielt, aber sehr effektiv. Das was uns auszeichnet, ist das Konterspiel nach vorne." Über den Dreier freue er sich natürlich, ergänzte Slomka. Unterdessen gerät Trainer Zvonimir Soldo beim 1. FC Köln trotz des Treuebekenntnisses von Präsident Wolfgang Overath, immer stärker unter Druck. Die Rheinländer liegen nach dem sechsten Spiel in Folge ohne Sieg weiter auf einem Abstiegsplatz.

Schalke dümpelt weiter im Tabellenkeller

Vier Tage nach der 3:1-Champions-League-Gala gegen Hapoel Tel Aviv ist der viel beachtete FC Schalke 04 wieder im grauen Bundesliga-Alltag angekommen. Der Vizemeister rettete bei Eintracht Frankfurt ein schmeichelhaftes 0:0 über die Zeit und hängt mit sechs Punkten weiter im Abstiegskampf fest. In der ausverkauften Frankfurter Arena vergab die dominierende Eintracht eine Fülle von Chancen und durch das Remis den Sprung auf Rang fünf.

Freiburgs Torschütze Papiss Cisse (l.) jubelt mit Yacine Abdessadki über seinen Treffer zum 1:1. (Foto: Michael Kienzler/dapd)

Freiburgs Torschütze Papiss Cisse (l.) jubelt mit Yacine Abdessadki über seinen Treffer zum 1:1

Auch für den 1. FC Kaiserslautern wird es in Liga eins immer enger. Der Aufsteiger unterlag beim SC Freiburg mit 1:2 (1:1) und kassierte damit die fünfte Pleite in Folge. Dennoch zollte der Freiburger Trainer Robin Dutt den Pfälzern Respekt: "Kompliment an meine Spieler, dass wir gegen so eine kampfstarke Mannschaft das Spiel hier umgedreht haben. Ich denke nicht, dass man von einer verdienten Niederlage von Kaiserslautern sprechen könnte." Kaiserslautern habe aufgrund der Leistung auf jeden Fall einen Punkt verdient gehabt, betonte Dutt: "Aber wenn man, wie wir, die Punkte schon hat, dann ist man vielleicht in manchen Situationen etwas selbstsicherer und das hat vielleicht den Ausschlag gegeben." Damit stellten die Pfälzer ihren Bundesliga-Negativrekord ein und müssen sich nach rund einem Viertel der Saison endgültig mit dem Kampf gegen den Abstieg beschäftigen. Eine derartige Niederlagen-Serie gab es für die Roten Teufel, die aus den zurückliegenden sieben Partien lediglich einen Punkt holten, nur in der Abstiegssaison 2005/2006.

Mönchengladbach kommt nicht in Tritt

Der Bremer Wesley feiert sein Tor mit Marin, Frings und Silvestre (v.l.). (Foto: AP Photo/Martin Meissner)

Die Bremer Wesley, Marin, Frings und Silvestre (v.l.) feiern

Die sportliche Talfahrt von Borussia Mönchengladbach hält weiter an. Die nun schon seit sieben Spielen sieglose Elf von Trainer Michael Frontzeck unterlag Werder Bremen mit 1:4 (0:2) und steckt damit in akuter Abstiegsnot. Die Bremer hingegen feierten ihren ersten Auswärtssieg der Saison. Trainer Thomas Schaaf war zufrieden: "Wir haben gut nach vorne gespielt. Aber Tore geben auch Selbstvertrauen und das hat man bei uns gemerkt." Seine Mannschaft habe ein gutes Spiel abgeliefert und sei auf dem richtigen Weg, freute sich Schaaf. Auch der Bremer Claudio Pizarro steuerte einen Treffer bei. Damit ist der peruanische Stürmer der erfolgreichste ausländische Torjäger der Bundesliga-Geschichte. Pizarro machte seinen insgesamt 134. Treffer und ließ damit den Brasilianer Giovane Elber mit 133 Toren hinter sich.

Der 1. FC Nürnberg stellte seine neue Heimstärke auch gegen den im Mittelmaß versinkenden VfL Wolfsburg eindrucksvoll unter Beweis. Die Franken besiegten die Niedersachsen nach einer couragierten Leistung verdient mit 2:1 (1:1) und feierten nach den vorangegangenen Erfolgen gegen Schalke und Stuttgart den dritten Heimsieg in Serie.

Bereits am Freitag (22.10.2010) kamen der Hamburger SV und Meister Bayern München im Nord-Süd-Duell nicht über ein mageres 0:0 hinaus.

Abgeschlossen wird der 9. Spieltag am Sonntag (24.10.2010) mit den Partien Borussia Dortmund gegen 1899 Hoffenheim, Bayer Leverkusen gegen den FSV Mainz 05 und VfB Stuttgart gegen den FC St. Pauli.

Autor: Calle Kops

Redaktion: Arnulf Boettcher