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Fußball

Hannover demontiert Breslau

Hannover entscheidet auch das Play-off-Rückspiel gegen Slask Breslau klar für sich und steht damit in der Gruppenphase der Europa League. Wirklich in Gefahr war die Qualifikation der 96er nie.

Szablocs Huszti (r.) feiert mit Lars Stindl (l.) and Leon Andreasen (2.v.l.) nach seinem 2:1 für Hannover (Foto: dpa/lni)

Szablocs Huszti (r.) feiert mit Lars Stindl (l.) and Leon Andreasen (2.v.l.) nach seinem 2:1 für Hannover

Nach dem 5:3-Hinspielerfolg bei Slask Breslau erwies sich Hannover 96 auch im Play-off-Rückspiel zur Europa League im eigenen Stadion als zu stark für den polnischen Meister und gewann auch in der Höhe völlig verdient mit 5:1 (2:1). Dabei lieferte das Team von Trainer Mirko Slomka erneut eine gute Leistung ab, obwohl es zunächst einem Rückstand hinterher laufen musste.

Nach einem Kopfball von Przemyslaw Kazmierczak in der 10. Minute zum 0:1 wachte 96 auf und kam zwölf Minuten später durch einen Foulelfmeter von Startelf-Rückkehrer Mohammed Abdellaoue zum Ausgleich. Zuvor hatte Tomasz Jodlowiec 96-Stürmer Jan Schlaudraff im Strafraum von den Beinen geholt und die Rote Karte gesehen.

Für die Führung sorgte Neuzugang Szabolcs Huszti in der 35. Spielminute mit einem gefühlvollen Heber. Spätestens nach dem Ausgleich hatten die "Roten" das Geschehen vor den rund 30.000 Zuschauern im nur zu zwei Dritteln gefüllten Hannoveraner Stadion im Griff und dominierten das Spiel in Überzahl nach Belieben.

Dominanz bis zum Schluss

Der Hannoveraner Steven Cherundolo (l.) und Sebastian Mila von Slask Breslau liefern sich einen Zweikampf (Foto: dpa/lni)

Der Hannoveraner Steven Cherundolo (l.) und Sebastian Mila von Slask Breslau liefern sich einen Zweikampf

Auch nach dem Seitenwechsel bestimmte Hannover das Geschehen und ließ nie Zweifel am Sieg aufkommen. Zeitweise erinnerte die Partie gegen Slask Breslau an ein Testspiel zur Vorbereitung auf die Fußball-Bundesliga. Der eingewechselte Artur Sobiech in der 68. und 84. Spielminute und erneut Huszti drei Minuten vor dem Ende erzielten die weiteren Treffer der 96er.

Vor allem die agilen Schlaudraff und Huszti spielten die Gäste-Abwehr teilweise schwindelig. Schlaudraff scheiterte mehrfach freistehend, Huszti sorgte über die linke Seite für viel Druck. Sein Treffer war sein erstes Tor für 96 seit seiner Rückkehr im Sommer von Zenit St. Petersburg. Trainer Slomka zeigte sich rundum zufrieden: "Wir haben wieder fünf Tore erzielt, wir haben den Fans etwas bieten können. Nach dem 0:1 habe ich gesagt: Aufwachen, Jungs! Dann haben wir schon vor der Pause alles klar machen können."

Damit komplettiert Hannover, das in der vergangenen Saison das Viertelfinale erreicht hatte, das Bundesliga-Quartett in der Europa League. Zuvor hatten sich bereits Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen und der VfB Stuttgart für die Gruppenphase qualifiziert. Nun richtet sich der Blick gen Monaco: Im Fürstentum werden am Freitag (31.08.2012, 13.00 Uhr MESZ) die Gruppen ausgelost.  Dann sind klangvolle Namen wie der FC Liverpool, Inter Mailand und Olympique Marseille im Topf.