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Studieren in Deutschland

Handwerk hat goldenen Boden

Händeringend wird in Deutschland nach Auszubildenden gesucht, dabei haben viele junge Erwachsene noch keine richtige Berufsausbildung. Die Bundesregierung will ihnen eine Chance geben.

Audio anhören 24:58

Studi-DW zum Hören (28.08.2014 / mp3)

Im September startet in Deutschland das neue Ausbildungsjahr, und es werden noch Lehrlinge gesucht. Dabei sind manche Berufe bei den Auszubildenden beliebter als andere. Die Friseurin führt schon seit Jahren die weibliche Hitliste der Handwerksberufe in Deutschland an. Waschen, schneiden, föhnen - rund 25.000 Auszubildende gibt es derzeit, der Großteil sind Frauen. Doch der Nachwuchs wird auch bei den Friseuren knapper, denn der Beruf ist schlecht bezahlt, und die Konkurrenz der Friseursalons ist groß.

Da, wo Auszubildende fehlen, greift man gerne auch auf Bewerber zurück, die vielleicht schon etwas älter sind. 1,5 Millionen junge Menschen zwischen 25 und 35 Jahren haben in Deutschland noch keine abgeschlossene Lehre und damit keinen anständigen Job. Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, die Zahl bis zum Jahr 2015 zu halbieren und hat deshalb die Initiative "Spätstarter" ins Leben gerufen.

Außerdem in der Sendung:

  • Studieren in drei Ländern: Das internationale Studium über Erasmus Mundus
  • Reihe: Professoren und ihre Projekte im Ausland - Adam Wolisz, Professor für Telekommunikation, erklärt ein neues Verfahren, wie man Frequenzen mit anderen teilen kann.

Redaktion und Moderation: Gaby Reucher

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