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Filme

Handgezeichnet und am Computer generiert: 24. Trickfilmfest Stuttgart

Ob per Hand gezeichnet oder mit digitaler Technik am Computer erzeugt - beim Internationalen Trickfilmfestival in Stuttgart gibt es keine Festlegungen. Die Welt der Trickfilmer ist grenzenlos - inhaltlich wie ästhetisch.

Zwei Piraten rudern in winzigen Nussschalen aufeinander zu und beschimpfen sich wüst - nur um im nächsten Moment von riesigen Schiffen überrollt zu werden. Was folgt ist der knapp einminütige offizielle Trailer der 24. Ausgabe des Internationalen Trickfilmfestivals in Stuttgart. Der Trailer hat Witz und Biss, ist kurz und bunt - und steht somit für den einen Teil des Programms.

Seit langem schon gehört das Festival weltweit zu den führenden seiner Art. Doch es geht in den vielen Programmen auch ernst und nachdenklich zu. Zahlreiche Filme aus allen Erdteilen erinnern an Missstände und Diktaturen, an politische Verfolgung und Kriege.

Trickfilmfestivals haben den Vorteil, ein schier unendlich breites und vielfältiges Programm zeigen zu können. Trickfilme sind oft kurz. Sie entstehen an Filmhochschulen und in privaten Studios. Es sind nicht selten Debüts dabei, Übungen für die späteren Meister. So haben die Zuschauer der diesjährigen Ausgabe des Festivals (2.5. - 7.5.2017) wieder die Qual der Wahl: Welches Festival kann sonst schon von sich behaupten in ein paar Tagen rund 1000 Filme zu präsentieren. Manche sind kürzer als eine Minute. Aber es sind auch große Spielfilme darunter, die locker auf zwei Stunden Spielzeit kommen.

80.000 Zuschauer dürften auch dieses Jahr wieder in die Kinos und zu den Open-Air-Veranstaltungen in Stuttgart strömen. Doch es werden nicht nur Filme gezeigt. Über 200 Veranstaltungen sind geplant in den nächsten Tagen. Ein großer Bereich ist dem Spielesektor gewidmet: "An der Schnittstelle zur Animation bildet der weiterentwickelte Bereich 'Games' in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt", heißt es von Veranstalterseite.

Trickfilme aus dem arabischen Sprachraum

Auch Musik steht in diesem Jahr im Fokus. Nicht nur zahlreiche Musikvideos werden präsentiert, geplant sind auch Live-Acts, dabei sind Jazz und Oper, Film- und Weltmusik vertreten. Es gibt Retrospektiven zu großen Künstlern des Trickfilms, Länderreihen beschäftigen sich 2017 mit Kroatien und dem arabischen Sprachraum. Am Ende gibt es wie bei anderen Festivals auch Preise. In neun Wettbewerbskategorien werden über 70.000 Euro ausgeschüttet.

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