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Fußball

Hammerlos für Leverkusen, Glück für München

Im schweizerischen Nyon sind die Zwischenrunde der Europa League und das Achtelfinale der Champions League ausgelost worden. Dabei hatten nicht alle Bundesligisten Glück.

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In der Champions League traf es Bayer Leverkusen besonders hart. Die Rheinländer müssen im Achtelfinale gegen den Titelverteidiger und Topfavoriten FC Barcelona antreten. Bayer-Sportdirektor Rudi Völler bezeichnete seine Elf dann auch in einer ersten Reaktion als "krassen Außenseiter“. Er betonte aber auch, dass die Mannschaft nichts zu verlieren habe und man sich nicht verstecken wolle. Helfen könnte der Mannschaft von Robin Dutt, dass sie zunächst Heimrecht hat und so vorlegen kann. Die Statistik gibt nicht sehr viel her. In der Champions League haben die Leverkusener zweimal gegen den viermaligen Gewinner der Königsklasse verloren. Im damaligen UEFA-Cup gab es 1988 im Viertelfinale einmal einen 1:0-Sieg – und anschließend gewannen die Leverkusener den Cup.

rudi voeller

Rudi Völler sieht für Leverkusen nicht viele Chancen

Den auf den ersten Blick wesentlich leichteren Gegner bekamen die Münchner Bayern zugelost. Gegen den FC Basel ist der deutsche Rekordmeister nach Meinung des Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge eindeutig der Favorit. Allerdings sollten die Münchner die Schweizer, die bis vor kurzem vom jetzigen Hamburger Coach Torsten Fink trainiert wurden, nicht unterschätzen. Schließlich haben sie kein geringeres Team als Manchester United aus dem Wettbewerb geworfen. Trotzdem sollten die Münchner gegen Basel einen weiteren Schritt in Richtung Finale im eigenen Stadion machen können. In der Champions League trafen München und Basel bisher zweimal aufeinander, die Bayern gewannen beide Spiele.

Das Spitzenspiel des Achtelfinales, das im Februar und März ausgetragen wird, dürfte die Partie zwischen AC Mailand und Arsenal London sein. Die weiteren Begegnungen:

Olympique Lyon – APOEL Nikosia

SSC NEAPEL – FC Chelsea

ZSKA Moskau – Real Madrid

Olympique Marseille – Inter Mailand

Schalke und Hannover mit lösbaren Aufgaben.

Ein Spiel der besonderen Art erwartet Schalke 04. Die Königsblauen müssen nämlich zunächst auswärts bei Viktoria Pilsen antreten und das Stadion in Tschechien fasst gerade einmal 7500 Zuschauer. So richtig stören dürfte das die Schalker aber nicht, schließlich sind sie gegen Pilsen klar favorisiert.

Falls sich die Schalker durchsetzen, treffen sie im Achtelfinale auf den Sieger der Begegnung Twente Enschede gegen Steaua Bukarest. Mit Bukarest hatte Schalke 04 ja schon in der Vorrunde zu tun.

Christoph Daum, Trainer von Brügge (Foto:Michael Probst/AP/dapd)

Es gibt ein Wiedersehen mit Christoph Daum

Der besondere Reiz der Partie von Hannover 96 liegt im Namen des gegnerischen Trainers. Der FC Brügge wird nämlich seit fünf Wochen von Christoph Daum trainiert – und das sehr erfolgreich. Die Belgier sind seit sechs Spielen unbesiegt und gewannen die Vorrundengruppe der Europa League vor Sporting Braga aus Portugal. Dennoch muss man Hannover wohl als Favorit betrachten, auch wenn der Gegner der Niedersachsen schwerer ist als der der Schalker.

Bei einem Erfolg träfen die Hannoveraner auf den Sieger der Begegnung Wisla Krakau gegen Standard Lüttich. Die Belgier kennt Hannover ja bereits aus der Vorrunde.

Die Zwischenrundenspiele werden am 16. und 23. Februar ausgetragen. Die weiteren Partien:

FC Porto - Manchester City

Ajax Amsterdam - Manchester United

Lokomotive Moskau - Athletic Bilbao

Red Bull Salzburg - Metalist Charkiw

Stoke City - FC Valencia

Rubin Kazan - Olympiakos Piräus

AZ Alkmaar - RSC Anderlecht

Lazio Rom - Atletico Madrid

Steaua Bukarest - FC Twente Enschede

Wisla Krakau - Standard Lüttich

Sporting Braga - Besiktas Istanbul

Udinese Calcio - PAOK Saloniki

Trabzonspor - PSV Eindhoven

Legia Warschau - Sporting Lissabon

Autor: Wolfgang van Kann (mit sid/dpa)
Reaktion: Stefan Nestler