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Fußball

Hammerlos für Bayern München

Der deutsche Fußball-Rekordmeister trifft im Viertelfinale der Champions League auf Manchester United. Die beiden noch in der Europa League verbliebenen Bundesligisten Hamburger SV und VfL Wolfsburg hatten Losglück.

ManU-Spieler, u.a. Wayne Rooney bejubeln Treffer gegen den AC Mailand. Foto: AP

ManU-Star Rooney (2.v.l.)

Portrait Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Foto: Pressefoto Ulmer

Bayern-Chef Rummenigge: Dem Favoriten ein Bein stellen.

"Manchester ist Favorit", sagte Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge nach der Auslosung in der UEFA-Zentrale in Nyon in der Schweiz. "Aber vielleicht ist das ja der große Reiz für unsere Mannschaft, dem großen Favoriten ein Bein zu stellen." Über mangelnde Motivation seiner Spieler muss sich Trainer Louis van Gaal jedenfalls keine Sorgen machen, wenn es gegen ManU geht. "Es ist eine große Mannschaft mit großen Spielern, wir freuen uns auf dieses Duell", meinte Nationalspieler Philipp Lahm. Im Achtelfinal-Rückspiel hatte Manchester United mit einem überragenden zweifachen Torschützen Wayne Rooney den AC Mailand mit einem 4:0-Sieg regelrecht vom Platz gefegt. München hat zunächst am 30. März Heimrecht, am 7. April wird das Rückspiel auf der Insel angepfiffen.

Trauma von Barcelona

Die Mannschaft von Manchester United mit Manager Alex Ferguson und dem Champions League-Pokal 1999. Foto: AP

ManU jubelt 1999

Derzeit führt Manchester die Tabelle der englischen Premier League an. 2008 gewann ManU die Champions League, 2009 scheiterte die Mannschaft, die seit 24 Jahren von Sir Alex Ferguson trainiert wird, erst im Finale am FC Barcelona. Mit dem Gegner Manchester United verbindet Bayern München ein Trauma der Vereinsgeschichte. Im Champions-League-Finale 1999 in Barcelona führte der deutsche Rekordmeister kurz vor Ende der Partie mit 1:0 und sah wie der sichere Sieger aus, als zwei späte Tore der Engländer den Titeltraum noch platzen ließen. "Wir standen damals alle unter Schock. Seitdem übt ManU auf den FC Bayern einen sehr großen Reiz aus."

Lösbare Aufgaben für HSV und Wolfsburg

Hamburgs Ruud van Nistelrooy jubelt nach seinem Treffer gegen den RSC Anderlecht. Foto: AP

HSV-Star van Nistelrooy will auch im Viertelfinale jubeln

Die Chancen dafür, dass im Finale der Europa League am 12. Mai in Hamburg ein deutscher Verein um den Titel spielt, stehen nicht schlecht. Vielleicht sind es sogar die Hausherren, denn der Hamburger SV erwischte mit dem belgischen Club Standard Lüttich einen eher leichteren Gegner. "Wir gehen als Favorit in die Partien", räumte selbst Trainer Bruno Labbadia ein. "Wir haben eine große Chance, die wir unbedingt nutzen wollen." Der VfL Wolfsburg trifft auf den englischen Club FC Fulham, der im Achtelfinale überraschend den italienischen Traditionsclub Juventus Turin aus dem Rennen geworfen hatte. "Ein gutes Los", fand Trainer Lorenz Günther Köstner "Wir werden alles versuchen, um die nächste Runde zu überstehen." Sollten beide Bundesligisten das Halbfinale erreichen, käme es zum direkten Vergleich, ein deutscher Finalteilnehmer wäre also sicher. Die Viertelfinal-Hinspiele werden am 1. April, die Rückspiele am 8. April ausgetragen. Hamburg spielt zunächst zu Hause, Wolfsburg tritt erst auswärts an.

Autor: Stefan Nestler
Redaktion: Wolfgang van Kann

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