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Fußball

Hamburgs neue Hoffnung

Tabellenführer Bayern spielt gegen Hertha BSC. Und der HSV freut sich über seinen neuen Trainer Thorsten Fink, muss aber an diesem 9. Spieltag noch ohne ihn auskommen.

Der Trainer des FC Basel, Thorsten Fink, wird neuer Trainer beim Hamburger SV (Foto: pa/Sven Simon)

Thorsten Fink übernimmt den HSV

Zum Erfolg des Hamburger Sportvereins an diesem 9. Spieltag kann Thorsten Fink noch nichts beitragen. Aber vielleicht genügt seine Aura des Erfolgs, um dem formschwachen Tabellenletzten aus der Ferne wieder in die Spur zu helfen. Fink, bisher Coach des FC Basel, wird ab Montag neuer Trainer in Hamburg.

Porträt von HSV-Sportdirektor Frank Arnesen (Foto: pa/dpa)

Arnesens Trainer-Gastspiel bleibt einmalig

Der HSV sieht damit dem Ende turbulenter Wochen entgegen. Nach der Entlassung von Michael Oenning Mitte September hatte zunächst Interimstrainer Rodolfo Cardoso übernommen, weil ihm aber die notwendige Trainerlizenz fehlt, muss in der Partie beim SC Freiburg am Sonntag nun sogar Sportdirektor Frank Arnesen selbst auf der Bank Platz nehmen. Dementsprechend scheint Finks Verpflichtung auch innerhalb der Mannschaft für Aufatmen zu sorgen: "Das bringt endlich die nötige Ruhe", sagte HSV-Stürmer Mladen Petric.

Hertha hofft auf die kleine Sensation

Am Samstag ist ein Bayer mit Preußen zu Gast in seiner Heimat. Ex-Bayern Profi Markus Babbel muss mit Hertha BSC beim FC Bayern München ran. Seinem Team hat er eine defensive Marschroute vorgegeben. "Wir müssen viel Laufbereitschaft zeigen, aggressiv sein und dürfen keine Angst haben", erklärt Babbel, "und dann schauen wir mal, was drin ist". Statistisch wäre ein Sieg des Wiederaufsteigers in München allerdings eine kleine Sensation: Es wäre der erste Erfolg seit 1977.

Interessant dürfte auch die Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen werden. Die in der vergangenen Saison in der Relegation gerade noch gerettete Borussia lacht jetzt von Tabellenplatz drei und glänzt mit gutem Spiel. Bayer hinkt dagegen im Moment auf Rang neun den eigenen Ansprüchen hinterher. Für Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre nur eine Momentaufnahme: "Wir haben Respekt vor Leverkusen. Die Qualität ist da, sie sind Vizemeister und haben sich mit André Schürrle eine große Verstärkung geholt." Schürrle hatte unter der Woche sein fünftes Länderspieltor erzielt und kann nach seiner Rotsperre in Mönchengladbach wieder für Leverkusen auflaufen.

Andre Schürrle lupft den Ball über Belgiens Torhüter zum 2:0 ins Tor, für seinen Verein Leverkusen hat er in dieser Saison aber noch nicht getroffen (Foto: dapd)

Schon fünf Tore für die Nationalelf, noch keines für Leverkusen: Jungstürmer Schürrle

Hoffenheim will Premiere, Hleb will spielen

Vier Siege, ein Unentschieden, drei Niederlagen: Die bisherige Saisonbilanz des VfB Stuttgart und von 1899 Hoffenheim gleichen sich. Das Derby der schwäbischen Rivalen sollte also ein Duell auf Augenhöhe werden, auch wenn die Kraichgauer in der Bundesliga bisher noch nie gegen den VfB gewinnen konnten.

Im Duell zwischen dem VfL Wolfsburg und dem 1. FC Nürnberg geht es für beide Mannschaften darum, Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu bekommen. Die Wolfsburger Fans können auf einen Einsatz des lange verletzten Mittelfeld-Motors Aleksandr Hleb hoffen. "Wenn es nach ihm geht, würde er spielen", gibt VfL-Coach Felix Magath mit kryptischem Grinsen zu Protokoll. Eine Etage weiter unten in der Tabelle treten der 1. FSV Mainz 05 und der FC Augsburg gegeneinander an. Der Aufsteiger wartet noch immer auf seinen ersten Saisonsieg.

Stevens und seine Drecksäcke auf Schalke

Porträt von Schalke-Trainer Huub Stevens (Foto: dapd)

Stevens will mit Schalke die Bayern jagen

Den zweiten Bundesliga-Erfolg seit seiner Rückkehr zum FC Schalke 04 erwartet Huub Stevens von seiner Mannschaft gegen den 1. FC Kaiserslautern. Dabei setzt der niederländische Coach auch auf die nötige Aggressivität. "Ich habe eine liebe Mannschaft", erläutert Stevens in seiner gewohnt knorrigen Art, "aber es muss auch Situationen geben, wo man ein Drecksack ist, auch wenn das die Frauen nicht so gerne sehen".

Mit breiter Brust geht Hannover 96 am Sonntag in die Partie beim 1. FC Köln. Die Niedersachsen sind seit fünf Pflichtspielen ungeschlagen. Mit einem Sieg könnten sie sich ganz oben in der Tabelle festsetzen.

Autor: Jens Krepela
Redaktion: Hajo Felten

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