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Sport

Hamburger SV

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Niederländer wie sein Vorgänger: Trainer Martin Jol

Die Hamburger haben vor dieser Saison mehr in den Trainerstab investiert als in die Mannschaft. Um 18 Profis kümmern sich sieben Übungsleiter, unter Anleitung des international renommierten Trainers Martin Jol, der zuletzt bei Tottenham Hotspur unter Vertrag war.

Nach der Defensiv-Strategie seines Vorgängers und Landsmanns Huub Stevens verspricht der Neue einen deutlich forscheren Stil. "Wir möchten gerne offensiv spielen und Tore schießen“, sagt Jol. "Letzte Saison hatte der HSV 47 Treffer, damit schafft man es normalerweise nicht unter die besten Fünf."

Eigener Nachwuchs

Die große Frage bleibt aber, wie die Hamburger den Weggang ihres Stars Rafael van der Vaart zu Real Madrid verkraften werden. Zumal sich der HSV bei Neuverpflichtungen doch ziemliche Zurückhaltung auferlegt hat. Die Hochbegabten aus dem eigenen Nachwuchs wie Maxim Choupo-Moting und Sidney Sam sollen jetzt an die Erstligatauglichkeit herangeführt werden. Jonathan Pitroipa und Dennis Aogo kamen vom Zweitligisten SC Freiburg - Transfers, die bei der Konkurrenz keine Schweißausbrüche auslösen müssen.

Doch speziell von Pitroipa ist Jol sehr angetan. "Ich muss auf dem Teppich bleiben", zwingt sich der Trainer zu Zurückhaltung, wenn er über Pitroipa spricht. Auch Sportdirektor Beiersdorfer ist überzeugt, dass der 22-jährige Offensiv-Allrounder aus Burkina Faso sich als Verstärkung erweisen wird: "Er ist unglaublich schnell und technisch versiert. Ich hoffe, dass er frech und frei aufspielen wird."


Zugänge: Dennis Aogo (SC Freiburg/1,3 Millionen Euro), Jonathan Pitroipa (SC Freiburg)

Abgänge: Mario Fillinger (Hansa Rostock), Miso Brecko (1. FC Köln), Rouwen Hennings (FC St. Pauli/ausgeliehen). Bayer Leverkusen, Juan Pablo Sorin (Ziel unbekannt)