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Kultur

Halloween im Trend

Ist Halloween in Deutschland nur ein Kommerzfest für die immerhungrige Spaßgesellschaft? Mit den Wurzeln hat das im Trend liegende Spukfest jedenfalls nur noch wenig zu tun.

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"Trick or Treat" - Süßigkeiten oder Streiche!

Halloween geht auf die Kelten zurück, die vor 2000 Jahren Großbritannien, Irland und Nordfrankreich bewohnten. Für sie begann das neue Jahr am 1. November mit dem "Samhain" - gefeiert wurde die Ernte und das Ende des Sommers. Im Übergang zur neuen Jahreszeit war nach keltischem Glauben der Kontakt zwischen Geisterwelt und den Sterblichen möglich. In der Nacht kehrten die Seelen der Toten zur Erde zurück. Um die Dämonen, Geister und Hexen fern zu halten, verkleideten sich die Menschen mit Tierhäuten und –köpfen. Große Feuer sollten die Toten wärmen.

Im 9. Jahrhundert ersetzte der Papst das keltische Fest durch Allerheiligen. Die Bezeichnung "Halloween" ist christlicher Herkunft. Im Englischen hieß Allerheiligen "All Hallows"; Halloween leitete sich demnach von "All Hallows Ewen" ab.

Es waren irische Einwanderer, die den alten Brauch dann nach Nordamerika brachten.

Süßigkeiten oder Streiche

Heute ist die religiöse Bedeutung des Festes in den USA weitgehend verloren gegangen. Spaß, Spiel und Freude am Horror überwiegen, wenn die Kinder als Skelette, bluttriefende Draculas und Hexen verkleidet von Tür zu Tür ziehen und "Trick or Treat" fordern: Entweder Süßigkeiten oder es drohen Streiche.

Zum Fest wandeln sich die Häuser zu Spukschlössern und Gärten zu Friedhöfen. Nicht fehlen darf "Jack-O'Latern", der ausgehöhlte, von innen beleuchteter Kürbis mit Dämonenfratze.

Kürbis - Der Renner

Auf die Halloween-Begeisterung in Deutschland hat "Karnevalswierts" in Köln, der größte deutsche Einzelhändler für närrische Utensilien, reagiert.

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