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KINO

Halbzeit auf der Berlinale

Kaum zu glauben - die diesjährige Berlinale hat bereits ihre Halbzeit erreicht. Wir informieren über die jüngsten Premieren.

Die Internationalen Filmfestpiele Berlin werben mit einem neuen Plakat für das 59. größte Publikumsfestival der Welt. Auf dem von Designer P. Snowden in Rot und Weiß gestalteten Plakat ist das Wort Berlinale mit gleich 24 i geschrieben. So aneinandergereiht sehen die Buchstaben aus wie Zuschauer, die in einem Kino sitzen. Foto: Berlinale dpa/lbn +++(c) dpa - Report+++

Politischen Botschaften

In Zeiten der Finanzkrise scheint es mit seichten Komödien endlich vorbei zu sein: Das Kino präsentiert sich im Jahr 2009 als ein politisches, wenn nicht gar moralisches Kino. Auch die Jury der diesjährigen Berliner Internationalen Filmfestspiele ist vom politischen Auftrag des aktuellen Kinos fest überzeugt: Filme könnten dabei helfen, Menschen über Missstände in anderen Ländern aufzuklären. Deshalb müsse man auch rebellische Produktionen in den Kinos der westlichen Welt zeigen. In diesem Jahr zeigt die Berlinale gleich mehrere Filme mit einer klaren politischen Botschaft. Silke Bartlick hat sie gesehen.

Der deutsche Film im Aufwind

Auf eins sind Berlinale-Chef Dieter Kosslick und Kulturstaatsminister Bernd Neumann in diesem Jahr ganz besonders stolz: Nahezu 100 Filme, die auf den Filmfestspielen zu sehen sind, sind mit deutscher Beteiligung entstanden. Der lange Zeit totgesagte deutsche Film ist erfolgreich reanimiert worden, so scheint es. Und so wurde die Berlinale nicht nur mit einem deutschen Film eröffnet, auch im Wettbewerb wurden am Wochenende und am Montag zwei deutsche Filme ins Rennen um den Goldenen Bären geschickt. Wir haben mit unserem Filmexperten Jochen Kürten über die deutschen Wettbewerbsfilme unterhalten. Zuerst geht es um Maren Ades Film "Alle anderen", dann um Hans-Christian Schmids Thriller "Der Sturm".

Junge Generation entdeckt Kino

Auch in Zeiten, in denen es dem deutschen Kino gut geht, muss man an morgen denken. Das tut die Berlinale mit einer Sektion, die sich an die künftige Generation von Kinobesuchern und Kritikern richtet. Hier werden Filme gezeigt - in diesem Jahr sind es rund 30 Kurz- und Langfilme -, die die Welt aus der Sicht von jungen Menschen betrachten. Doch die jungen Kinogänger belassen es nicht nur beim Kinobesuch: Sie haben eigene Jurys, die Preise vergeben. Und seit knapp zehn Jahren haben sie auch eine eigene Internetplattform, auf der junge Journalistinnen und Journalisten rund um die Sektion mit dem Namen "Generation"´ berichten. Silke Bartlick hat einige der diesjährigen Nachwuchsreporter getroffen.

Audio und Video zum Thema

  • Datum 09.02.2009
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  • Permalink http://p.dw.com/p/GrMP
  • Datum 09.02.2009
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