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Sport-News

Haas weiter, Kerber auch

Der deutsche Routinier zeigt trotz wetterbedingter Verschiebung eine konzentrierte Leistung und besiegt Jack Sock glatt in drei Sätzen. Kerber schafft es als einzige deutsche Spielerin in das Achtelfinale.

Routinier Tommy Haas steht wie im vergangenen Jahr in der dritten Runde der French Open in Paris. Der 35 Jahre alte Tennisprofi gewann das Generationenduell gegen seinen 15 Jahre jüngeren Kontrahenten Jack Sock aus den USA mit 7:6 (7:3), 6:2 und 7:5.

Nachdem das Match wegen Regens am gestrigen Donnerstag verschoben werden musste, brauchte Haas bei stürmischen Bedingungen fast einen Satz, um sich auf das kraftvolle, aber oft ungenaue Spiel seines Gegners einzustellen. Nach dem gewonnenen Tiebreak dominierte Haas das Match und überwand auch eine Schwächephase zu Beginn des dritten Satzes, als er längere Zeit damit haderte, dass er das erste Spiel des Satzes trotz 40:0-Führung bei Aufschlag des Gegners nicht für sich hatte entscheiden können. Insgesamt nutzte Haas nur vier von insgesamt 16 Breakbällen.

Verlassen konnte sich die aktuelle Nummer 14 der Weltrangliste auf seinen guten und platzierten Aufschlag. Viele seiner Punkte sammelte Haas, indem er weit nach außen servierte und Sock damit immer wieder vor arge Probleme stellte. Nach 2:17 Stunden verwandelte Haas seinen ersten Matchball mit einem Ass und folgte Philipp Kohlschreiber in die dritte Runde.

Starker Auftritt von Kerber

Angelique Kerber bei den French Open 2013. (Foto: EPA/YOAN VALAT, dpa)

Angelique Kerber überzeugte in der dritten Runde der French Open.

Großer Jubel auch bei Deutschlands bester Tennisspielerin Angelique Kerber. Sie schaffte den Einzug in das Achtelfinale der French Open in Paris. Die Weltranglistenachte setzte sich im Linkshänder-Duell gegen die US-Amerikanerin Varvara Lepchenko mit 6:4, 6:7 (3:7), 6:4 durch. Nach 2:30 Stunden verwandelte die 25-Jährige ihren ersten Matchball mit einem Ass. Im vergangenen Jahr hatte Kerber beim wichtigsten Sandplatzturnier der Saison das Viertelfinale erreicht und war erst an der späteren Finalistin Sara Errani aus Italien gescheitert.

Rabenschwarzer Tag für Lisicki

Nahezu ohne Chance war Sabine Lisicki in ihrem Drittrundenmatch gegen Sara Errani. Lisicki unterlag der an Position fünf gesetzten Italienerin glatt mit 0:6 und 4:6. Vor allem im ersten Satz, der nur 19 Minuten lang dauerte, machte die 23-Jährige zahlreiche leichte Fehler. Erst im zweiten Durchgang, beim Stand von 2:5, wachte Lisicki auf und setzte ihre drei Jahre ältere Kontrahentin unter Druck. Nach 67 Minuten nutzte Errani, die im Vorjahr das Finale erreicht und verloren hatte, jedoch ihren dritten Matchball - bezeichnenderweise verwandelte sie ihn nicht selbst, sondern profitierte von einem Fehlschlag Lisickis, der im Netz landete. Lisicki hatte zum ersten Mal in ihrer Karriere beim Turnier von Paris in der dritten Runde gestanden.

Auch Nachwuchshoffnung Dinah Pfizenmaier musste sich geschlagen geben. Im Duell mit der zweiten Radwanska-Schwester Agnieszka musste sie sich in zwei Sätzen mit 3:6 und 4:6 geschlagen geben, hielt aber über lange Strecken gut mit. Für Pfitzenmaier war das Erreichen der dritten Runde der French Open es der bislang größte Erfolg ihrer Karriere. In der Runde zuvor hatte Pfizenmaier gegen die jüngere Radwanska-Schwester Urszula gewonnen.

Favoriten setzen sich durch

Eine Runde weiter sind dagegen Maria Scharapowa und Rafael Nadal. Die Russin siegte in der Fortsetzung des am Donnerstag abgebrochenen Matches gegen die Juniorinnen-Siegerin von Wimbledon, Eugenie Bouchard aus Kanada, mit 6:2 und 6:4. In der dritten Runde trifft sie nun auf die Chinesin Zheng Jie.

Der siebenmalige Paris-Sieger Nadal hatte zum Auftakt seines Matches gegen den Slowaken Martin Klizan einige Schwierigkeiten, kämpfte sich aber dann zurück ins Spiel. Am Ende siegte der Spanier nach 2:44 Stunden mit 4:6, 6:3, 6:3 und 6:3. In der dritten Runde ist nun der Italiener Fabio Fognini sein Gegner.

Auch die Tennis-Weltranglisten-Erste Serena Williams steht nach dem nächsten klaren Sieg im Achtelfinale der French Open. Die Amerikanerin ließ der Rumänin Sorana Cirstea am Freitag in Paris beim 6:0, 6:2 keine Chance. Wenig später folgte auch Roger Federer in die Runde der letzten 16. Die frühere Nummer eins aus der Schweiz hatte trotz eines schnellen Aufschlagverlustes keine Probleme mit dem Franzosen Julien Benneteau und siegte 6:3, 6:4 und 7:5. Benneteau hatte zuvor in einem Fünf-Satz-Match über vier Stunden den Lübecker Tobias Kamke ausgeschaltet.

asz/tk (sid, dpa)