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Fit & gesund

Haarausfall - was dahinter stecken kann

Die Lebensdauer eines Kopfhaares liegt zwischen zwei und sechs Jahren. Ein Zyklus von Wachstum, Umbau und Ruhephase. In der Wachstumsphase wächst das Haar etwa einen Zentimeter im Monat. In der Umbauphase wächst es kaum noch. Die Zellproduktion kommt zur Ruhe. Schließlich zieht sich die Haarwurzel zusammen, das Haar fällt aus. Ein ganz normaler Vorgang.

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Beim diffusen Haarausfall dünnt das Haar am gesamten Kopf aus, es fallen mehr Haare aus als üblich. Diffuser Haarausfall kann viele Ursachen haben: Dauerstress, Nährstoffmangel, Infektionen, Hormonschwankungen oder auch bestimmte Medikamente, z.B. Mittel gegen hohen Blutdruck oder Fettstoffwechselstörungen.

Typisch für kreisrunden Haarausfall sind kreisrunde, völlig kahle Stellen. Der kreisrunde Haarausfall tritt vor allem bei Kindern und jungen Menschen auf. Dabei gehen an einer oder mehreren Stellen kreisförmig die Haare aus, meistens am Kopfhaar, bei Männern auch am Bart. Die Alopezie kann in seltenen Fällen den gesamten Kopf kahl machen und – noch seltener – auch die Körperhaare betreffen. Wie es zum kreisrunden Haarausfall kommt, weiß die Wissenschaft noch nicht genau. Klar ist, dass in der Kopfhaut rund um den Haarfollikel Entzündungsprozesse ablaufen. Möglicherweise handelt es sich um eine so genannte Autoimmunkrankheit. Dabei greift das Immunsystem aus bisher ungeklärten Gründen körpereigenes Gewebe an – in diesem Fall die Haarwurzel.

Die häufigste Form des Haarausfalls ist aber der erblich bedingte Haarausfall, auch androgenetischer Haarausfall genannt. Dabei reagieren die Haarwurzeln besonders empfindlich auf bestimmte männliche Hormone.Bei Männern führt er zunächst zur Tonsur und zu Geheimratsecken, dann zur Glatze. Bei Frauen macht er sich häufig erst nach den Wechseljahren bemerkbar, wenn der Einfluss männlicher Hormone, der Androgene zunimmt. Typisch: die Haare beginnen, sich am Mittelscheitel auszudünnen.