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Interaktiv

"Hätte Obama mehr Mut zugetraut"

Die Entscheidung von US-Präsident Obama, an Militärtribunalen im Gefangenenlager Guantanamo festzuhalten, beschäftigt viele DW-WORLD.DE-User. Auch die Lage in Sri Lanka und die Bundespräsidentenwahl werden kommentiert.

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Es ist enttäuschend das von Obama zu hören! Ich hätte ihm mehr Mut und Durchhalten von Versprechungen zugetraut. Das wird sein Preis haben - Vertrauen in Amerika adé. Die alte Wurstlerei hat schon nach kurzer Zeit begonnen. Auf was kann man sich in der amerikanischen Politik noch alles gefasst machen? Zahlen sollen immer die anderen Länder. Partner sein ist bei Amis immer eine Einwegstrasse - in Politik und Wirtschaft. (Walter Krauer)

Als Staatsbürger der Vereinigten Staaten bin ich ziemlich enttäuscht über die Entscheidung Obamas, den Häftlingen in Guantanamo keine Rechtsanwälte zur Seite zu stellen. (Ken Shuffler)

Außenminister Steinmeier läuft mit Scheuklappen durch die Welt! Man sollte diese Leute nach Texas auf den Privatbesitz von Ex-Präsident Bush bringen. Er ist der Übeltäter, der es den USA eingebrockt hat! (Eike Gramsch)

Besuch von Israels Regierungschef Netanjahu in Washington

Händeschütteln zwischen Obama und Netanjahu in Washington - ob Obama hart genug auftritt? Es wäre zu wünschen. Es ist höchste Zeit, den Israelis Einhalt zu gebieten. Den Iran sollten sie in Ruhe lassen – sonst gibt es Israel bald nicht mehr. Obama hat die Macht, im Nahen Osten für Frieden zu sorgen – Obama ist nicht Bush! (Walter Hain)

Ende des Bürgerkriegs in Sri Lanka

Der Krieg ist nicht beendet. In Colombo ist ein rechtsradikales, rassistisches Regime an der Macht, das Kriegsverbrechen höhnisch in Kauf nimmt. Denn Ex-US-Präsident Bush und die deutsche Bundesregierung im Gefolge der EU haben diese erst möglich gemacht durch ihre unsägliche Einmischung im Jahr 2008, indem sie die tamilische Bürgerkriegspartei völlig überflüssig als "terroristisch" beschimpft haben. Terroristen haben keine Menschenrechte, dies gab der srilankischen (=singhalesischen) Armee grünes Licht, diese Massaker an den tamilischen Zivilisten anzurichten. Logisch, dass die tamilische Diaspora bei uns jetzt den Verkehr lahmlegt. Noch in diesem Sommer wird der Kinderschlächter Rajapakse uns zur Kasse bitten, um seine Konzentrationslager zu finanzieren. Die Zeche zahlt der deutsche Steuerzahler. (Achim Danz)

Das glaubt doch kein Mensch. Die srilankische Regierung lügt, dass sich die Balken biegen. Sie holt ihre Karten aus den Ärmeln und spielt sie aus wie sie lustig ist. Der internationale Druck hat sich erhöht, darum gab diese Hardliner-Regierung diese Nachricht heraus. Eine Schande wie die Völkergemeinschaft zuschaut und das tamilische Volk den Mördern in die Arme getrieben wird. Ja, sämtliche Kredite und Gelder gehörten eingefroren, damit die srilankische Regierung davon keine Waffen mehr kaufen kann! (Anna Walch)

Es ist leider zu selten, dass Tamilen bezüglich der humanitären Katastrophe zu Wort kommen, sei es in Sri Lanka oder im Westen. Die Tamilen fühlen sich alleingelassen und hilflos mit Ihrem Problem, denn kaum jemand scheint sich wirklich dafür zu interessieren. Aber die Medien haben eine sehr wichtige Aufgabe, dieses Interesse zu wecken. Danke, dass Sie uns Tamilen die Möglichkeit geben, über diese Missstände zu berichten. Der ethnische Konflikt war schon vor dem bewaffneten Kampf da und wird sich auch jetzt nach dem bewaffneten Kampf fortsetzen. Denn ein Frieden ohne Gleichberechtigung kann es nicht geben. Bitte berichten Sie in Zukunft mehr über unsere Heimat! (R. Balasubramaniam)


Sri Lanka ist ein singhalesischer Staat, in dem es leider keinen Platz für die Minderheiten gibt und geben wird. Wie sollen die Tamilen mit den Singhalesen zusammen leben bzw. wie können Tamilen überleben, wenn die singhalesische Regierung Völkermord betreibt? Historisch betrachtet wird der Norden und der Osten von den Singhalesen "kolonialisiert", die Straßennamen umgeändert, alle Freiheiten der Tamilen geraubt, sodass die Tamilen kein würdevolles Leben führen werden. Zudem wird die singhalesische Regierung es weiterhin schaffen, die internationale Gemeinschaft übers Ohr zu hauen. Man braucht sich nicht zu wundern, wenn friedliche Tamilen nicht gehört werden und dann wieder zu Waffen greifen, um ihr Leben und ihre Rechte zu verteidigen. (J. Lara)

Prozess gegen birmanische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi


Ein Land mit wunderbaren Menschen, mit einer Landschaft die ein Paradies ist, und die Welt schaut seit Jahrzehnten zu, wie eine Frau in Arrest gehalten wird, die diesen wunderbaren Menschen das Leben lebenswert machen würde. Alle Menschen dieser Welt, setzt Euch ein für diese wunderbaren Menschen und schaut nicht zu nur weil es Euch eh gut geht – ohne Krieg! (Rudi Rosenkranz)

Wahl des deutschen Bundespräsidenten

Dieses Mal artet die Bundespräsidentenwahl ganz besonders zu einem Parteiengeschacher aus. Herr Köhler ist mir nicht gerade sehr sympathisch, aber ich finde, dass er sein Amt gut ausgefüllt hat und ich hätte nichts gegen seine zweite Amtsperiode. Frau Schwan ist mir sehr unsympathisch, besonders weil sie regelrecht süchtig nach dieser Position ist. Schade, denn eine Bundespräsidentin wäre auch mal ganz gut. Unter Umständen wird sie von den "Parteibanausen" ja auch gewählt. Ich bin für eine Wahl des Bundespräsidenten vom Volk. Wahrscheinlich wäre dann allerdings die Wahlbeteiligung noch geringer, da man dieses Amt nicht richtig anerkennt. Hier in Australien gibt es die Wahlpflicht und 50,-$ Strafe bei dem Fernbleiben von der Urne. Auch in Deutschland sollte meiner Meinung nach die Wahlpflicht eingeführt werden. Folgende weitere Änderung in unserem Grundgesetz würde ich begrüßen: Ein Bundeskanzler kann wie in Amerika der Präsident nur einmal wiedergewählt werden, wobei der Regierungszeitraum allerdings von vier auf fünf Jahre erhöht werden sollte. Für die Wahl im September erhoffe ich mir ein Ergebnis, das die Bildung einer großen Koalition ausschließt - wobei es mir egal ist, von welchen Parteien eine hoffentlich starke Regierung gebildet wird. (Dieter Krupkat)

Der Präsident repräsentiert uns, das Volk, unser Land, unsere Kultur, unsere Politik, und, und, und... Richtig wäre es also, wenn auch das Volk bestimmen dürfte, wer uns, unser Land, repräsentieren sollte. Meine Meinung ist, dass der Präsident vom Volk gewählt werden sollte. (Dieter Scherer)

Gefahr durch Rechtsextreme und Islamisten

Es wäre fatal, die Rechtsextremen als einzige Extremistengruppe und nicht auch die Linksextremen zu erwähnen. Beide sind für unser Rechtsempfinden gefährlich und haben in einer Demokratie keinen Platz. Es ergibt sich aber die Frage des Warum. Die Linken scheinen wesentlich besser organisiert und gebildet zu sein, was sie vielleicht weniger gewaltbereit als die Rechten erscheinen lässt - weit gefehlt, wie die Vergangenheit beweist. Die Rechten werden systematisch als Schläger und Dummköpfe dargestellt, aber eine offene Diskussion wird ihnen nicht angeboten. Erst wenn sie selbst einsehen, dass sie mit ihren Argumenten alleine auf der Welt sind, wird die Gefahr sich verringern. Bei den Islamisten werden wir uns schwerer tun. Bislang haben wir Truppen in deren Länder stationiert und versuchen, ihnen unsere Weisheiten aufzudrängen. Sie wissen auch, dass wir dies nicht aus Nächstenliebe tun, sondern aus geopolitischen Gründen. Da wir aber militärisch überlegen sind, tragen sie ihren Kampf eben in die Länder der Eindringlinge - und das wird weh tun. (Bernd R. Hettel)