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Kultur

Gutenberg-Preis für Umberto Eco

Der italienische Schriftsteller und Medienwissenschaftler Umberto Eco hat in Mainz den Gutenberg-Preis erhalten. Die Ehrung wird von der Stadt Mainz und der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft vergeben.

Bekannt wurde der mittlerweile 82-Jährige unter anderem durch seine Werke "Der Name der Rose" und "Das Foucaultsche Pendel". Der "begnadete Erzähler", wie das Kuratorium Eco nannte, habe "brillante kulturtheoretische Überlegungen" zu Papier gebracht und Millionen von Lesern in Buchkultur und -geschichte eingeführt. Die Entscheidung für Eco war einstimmig. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert.

Preis für Ecos "Gesamktkunstwerk"

"Wenn auf einen europäischen Autoren der schöne Begriff 'Gesamtkunstwerk' anzuwenden ist, dann auf ihn", sagte Michael Krüger, Ecos deutscher Verleger, in seiner Laudatio. Er hob Ecos "beneidenswerte Kreativität" hervor. Nahezu jeder Mensch der zivilisierten Welt habe bereits ein Buch des Italieners gelesen oder zumindest seinen Namen schon einmal gehört.

Mit mehr als 1000 Mitgliedern in 35 Ländern erforscht die Gutenberg-Gesellschaft die Geschichte und Entwicklung der Drucktechnik. Sie vergibt den Preis im jährlichen Wechsel mit der Stadt Leipzig. Der Mainzer Johannes Gutenberg (ca.1400-1468) gilt als Erfinder des modernen Buchdrucks und der Druckerpresse.

nf/wl (dpa, Gutenberg-Gesellschaft)

Der Name der Rose mit Sean Connery

Verfilmung von "Der Name der Rose" (1986) mit Sean Connery in der Hauptrolle