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Sport

Gute Auswahl bei den Frauen

Zwölf Weltmeisterinnen gehen nach China. Löw in Plauderlaune und die Comebacks zweier Urgesteine. Das und mehr in den internationalen Fußballnachrichten.

Mittelfeldspielerin Renate Lingor am Ball

Auch sie ist dabei: Mittelfeldspielerin Renate Lingor (Archivbild)

Starkes Team: WM-Kader der Frauen

Mit zwölf Weltmeisterinnen von 2003 startet die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in die unmittelbare Vorbereitung auf die WM vom 10. bis 30. September in China. DFB-Trainerin Silivia Neid hat insgesamt 26 Spielerinnen für den vorläufigen WM-Kader nominiert. Aus diesem Kreis wird die 43-Jährige das 21-köpfige Aufgebot des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für die Titelkämpfe zusammenstellen. "Wir haben Spielerinnen nominiert, von denen wir glauben, dass wir mit ihnen ein Team formen können, das schwer auszurechnen, flexibel, kreativ, durchsetzungsfähig und damit erfolgreich sein wird", begründete Neid, die ihre Spielerinnen bis zum Start der Titelkämpfe in sieben Lehrgängen beisammen haben wird, ihre Auswahl um die WM-Gewinner Silke Rottenberg, Nadine Angerer, Kerstin Stegemann, Sandra Minnert, Ariane Hingst, Sonja Fuss, Renate Lingor, Kerstin Garefrekes, Linda Bresonik, Birgit Prinz, Sandra Smisek und Martina Müller.

Premiere: Löw verrät Aufstellung

Bundestrainer Joachim Löw verriet erstmals in seiner Amtszeit einen Tag vor dem Anpfiff seine Aufstellung. Gegen die Slowaken wird die Fußball-Nationalmannschaft am Mittwoch in Hamburg mit Clemens Fritz statt Robert Hilbert im rechten Mittelfeld spielen. Ansonsten startet das gleiche Team wie beim 6:0-Erfolg gegen San Marino am Samstag. Der 47-Jährige sieht die Vorbereitung auf das EM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei durch den Konflikt um Stürmer Miroslav Klose nicht beeinträchtigt. "Wir müssen uns auf das Spiel konzentrieren, weil wir das Spiel gewinnen wollen. Die Angelegenheit wird nicht thematisiert", sagte Löw am Dienstag.

Makaay nach Rotterdam?

Der 14-malige niederländische Meister Feyenoord Rotterdam bemüht sich offenbar um eine Verpflichtung von Roy Makaay. Mit dem Stürmer des deutschen Rekordmeisters Bayern München, bei dem der 32-Jährige noch einen Vertrag bis 2008 besitzt, soll einem Bericht der Tageszeitung De Telegraaf zufolge bereits ein Gespräch über einen Wechsel geführt worden sein. Auch der aktuelle niederländische Meister PSV Eindhoven soll an Makaay interessiert sein.

Saka geht nach Hamburg

Bundesligist Hamburger SV hat Mittelfeldspieler Kosi Saka vom Ligakonkurrenten Borussia Dortmund verpflichtet. Der 21-Jährige aus der Demokratischen Republik Kongo wechselt ablösefrei in die Hansestadt und unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2009. Derweil hat Stürmer Benjamin Lauth beim HSV wohl keine Zukunft mehr. Nach der Verpflichtung seines Wunschkandidaten Mohamed Zidan legte Trainer Huub Stevens dem Angreifer den Abschied nahe.

Bayern fast komplett

Bayern München steht offenbar kurz vor dem nächsten Transfer. Einem Bericht der Londoner Times zufolge ist sich der deutsche Rekordmeister Bayern München mit dem FC Chelsea über einen Wechsel von Khalid Boulahrouz einig geworden. Demnach habe der Klub des russischen Öl-Milliardärs Roman Abramowitsch einem Verkauf des niederländischen Nationalspielers für eine Ablöse von knapp 5,2 Millionen Euro zugestimmt.

Wirre Vorstellung

Bei Bundesligist Hertha BSC Berlin deutet sich ein Ende im Theater um die Ablösesumme des neuen Trainers Lucien Favre an. Am Donnerstag reist FC-Zürich-Präsident Ancillo Canepa nach Berlin, um mit Hertha-Manager Dieter Hoeneß zu verhandeln. Das bestätigte der Klub. Zürich hatte bislang bestritten, dass Favre ohne Rücksprache mit seinem Ex-Klub bei einer Ablösesumme von 200.000 Euro wechseln könne.

73-jähriger Hoffnungsträger

Der frühere Bundesliga-Trainer Karl Heinz Feldkamp ist neuer Coach des türkischen Traditionsklubs Galatasaray Istanbul. Der 73-Jährige tritt die Nachfolge von Erik Gerets an, der sein Amt zum Saisonende abgab. Feldkamp hatte 1999 aus gesundheitlichen Gründen seine Trainerlaufbahn beendet, sagte nun aber, dass er sich gut fühle. Der ehemalige Meistercoach des 1. FC Kaiserslautern war bereits in den 90er Jahren als Galatasaray-Trainer tätig und holte gleich in seiner ersten Saison 1992/93 Meisterschaft, Pokal und Supercup.

Comeback des Urgesteins

Das französische Trainer-Urgestein Guy Roux feiert ein Comeback und betreut künftig den Ligue-1-Klub RC Lens. Vor zwei Jahren hatte der heute 67-Jährige nach 43 Jahren als Chef bei AJ Auxerre seinen Rücktritt erklärt. Roux hatte Auxerre aus der zweiten Liga ins Oberhaus und 1996 sogar zur Meisterschaft geführt. Außerdem holte er mit dem Klub vier Pokalsiege. In Lens tritt der Trainer-Fuchs die Nachfolge von Francis Gillot an, der in der vergangenen Woche seinen Rücktritt erklärt hatte.

Ehre für "Super Mario"

Die Kunde von den guten Leistungen des deutschen Nationalspielers Mario Gomez vom deutschen Meister VfB Stuttgart in der abgelaufenen Bundesliga-Saison hat sich bis nach Spanien herumgesprochen. In dem 475 Einwohner zählenden Ort Albunan in der Provinz Granada, aus dem der Vater von Gomez stammt und in dem seine Großeltern nach wie vor wohnen, wird es zukünftig eine Mario-Gomez-Straße geben.

Ballack kündigt sich an

Michael Ballack plant für 2007/08 einen ungestörten Anlauf auf gleich mehrere Titel. "Ich gehe davon aus, dass ich nach meinem Urlaub zur neuen Saison am 9. Juli wieder voll einsteigen kann", sagte der noch verletzte Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in einem dpa-Gespräch. Bis zum Trainingsauftakt will Ballack, der mit dem DFB-Team den EM-Titel anpeilt, die Folgen seiner Sprunggelenk-Operation überstanden haben. "Mit Chelsea will ich wieder Erfolg. Jetzt haben sich die Interessen etwas verschoben, nach dem Sieg im F.A.-Cup wollen wir wieder die Meisterschaft angreifen und natürlich die Champions League." (vem)